Cop-Gym meets Uni Mannheim – ein BOGY-Praktikum aus Schülersicht  Reviewed by Momizat on . Vor den Pfingstferien war es uns, neun Schülerinnen und Schülern aus der Klassenstufe 10, möglich, das BOGY- Praktikum online an der Universität Mannheim durchz Vor den Pfingstferien war es uns, neun Schülerinnen und Schülern aus der Klassenstufe 10, möglich, das BOGY- Praktikum online an der Universität Mannheim durchz Rating: 0

Cop-Gym meets Uni Mannheim – ein BOGY-Praktikum aus Schülersicht 

Cop-Gym meets Uni Mannheim_2021Vor den Pfingstferien war es uns, neun Schülerinnen und Schülern aus der Klassenstufe 10, möglich, das BOGY- Praktikum online an der Universität Mannheim durchzuführen.
In dieser Woche haben wir eine intensive und praxisnahe Studienorientierung erhalten: So haben wir eine virtuelle Campusführung durchgeführt, an Seminaren mit den Studierenden und Dozenten und Dozentinnen aktiv teilgenommen, gemeinsam über Themen der französischen Sprache, Kultur und Geschichte diskutiert, sodass ein reger Austausch stattfinden konnte. 

Ebenso wurden Veranstaltungen konzipiert, um unsere verschiedenen Fragen zu beantworten und uns somit besser auf ein mögliches Studium vorbereiten zu können. Beispielweise haben wir in virtueller Begleitung von Herrn Uhde und Frau Susur zwei Professoren näher kennenlernen dürfen: Frau Prof. Dr. Cornelia Ruhe (Romanische Literatur und Medienwisschenschaft) und Herr Prof. Dr. Müller-Lancé (Romanische Sprach- und Medienwissenschaft) haben uns nicht nur Informationen über ihren Fachbereich, sondern auch einen Einblick in ihren Alltag als Akademiker gegeben und uns aus erster Hand beraten. Genauso hat uns Frau Dr. Mary (Lektoratsleiterin für Französisch) in ihren Seminaren stets die Möglichkeit gegeben, aktiv mitzuwirken und motivierte uns, Fragen zu stellen und Meinungen anzugeben. In einer weiteren Veranstaltung haben wir eine französische Forschungsassistentin aus der Université de Reims, Djouhwair Cheik, kennengelernt, die uns über das Erasmus-Programm informierte und von ihren Auslandserfahrungen berichtete.

Im Laufe der Woche haben wir uns ebenso durch die Dikussionsthemen der Seminare auch auf persönlicher Ebene weiterentwickeln können: eine genauere Auseinandersetzung mit inklusiver Sprache und ihrem Wert, Überlegungen über Lösungen von internationalen Konflikten oder das Untersuchen unterschiedlicher Sprachen, ihrer Veränderungen durch soziale Medien und die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz, um einige zu nennen.
Zwar sind diese Themen nicht fremd, doch die konkrete Auseinandersetzung damit hat vielen von uns bisher gefehlt, weshalb durch die Veranstaltungen nicht nur Informationen über den Ablauf eines Studiums weitergegeben wurden, sondern auch größtenteils gesellschaftsrelevante Problemlagen aufbereitet wurden und Interesse geweckt haben.
Zum Beispiel das Thema „künstliche Intelligenz“: Es ist äußerst wahrscheinlich, dass künstliche Intelligenz in der Gesellschaft eine immer größere Rolle spielen wird- sei es durch die Assistenz von Privatpersonen oder als Mithilfe während medizinischer Operationen. Aber wo liegen die Grenzen? Was sollte möglich sein? Wo sollte künstliche Intelligenz eingesetzt werden? Was sind die genauen Nach- und Vorteile? Alles Fragen, die in der Zukunft und auch jetzt schon unsere Gesellschaft formen, um unsere Lebensqualität zu verbessern. 

Es war unglaublich faszinierend, wie ein einzelnes Studienfach einen eigenen Blick auf die Welt vermitteln konnte. Durch geschichtliche, kulturelle und politische Hintergründe wurde ein fächerspezifischer Faktenrückhalt gegeben, der maßgebend dazu beigetragen hat, die Meinungen aller Teilnehmenden zu prägen. 

Abschließend wurden gemeinsam mit Frau Susur die gesammelten Erfahrungen besprochen, die Rückmeldungen waren ausnahmslos positiv und man fühlt sich durch dieses Praktikum aufgrund der vielen Gesprächsmöglichkeiten mit Studierenden und Dozenten und Dozentinnen deutlich besser auf ein Studium vorbereitet. Diejenigen Schlüerinnen und Schüler mit Latein statt Französisch hatten ebenso die Möglichkeit, mitzudiskutieren, da die Veranstaltungen auf uns abgestimmt waren. Auch die freundliche Atmosphäre und der offene Umgang in den Veranstaltungen haben dazu beigetragen, dass wir uns vom ersten Tag an sehr willkommen gefühlt haben. 

Vielen Dank für solch ein tolles Praktikum! 

Franka Rau, 10c

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