Île de Ré 2026!
Unsere Fahrt zur Île de Ré begann am 10.05.2026 um 7:45 Uhr am Karlsruher Hauptbahnhof.
Voller Vorfreude für die kommenden Tage stiegen wir alle pünktlich vollzählig in den ICE nach
Paris. Der Umstieg von dem Gare de l’Est zum Gare Montparnasse mithilfe der Métro verlief
jedoch etwas holpriger als geplant. Wegen Problemen mit den Métro Karten hatten wir weniger Zeit
als geplant und „rennen“ war angesagt. In die völlig überfüllte Métro schaffte es eine Schülerin
daher zunächst nicht. Doch dank der motivierenden Worte von Frau Büchner: „Wie beim Rugby!
Einfach durch!“ schafften es tatsächlich alle gerade noch pünktlich in den TGV nach La Rochelle.
In La Rochelle wurden wir herzlich von Mitgliedern der Städtepartnerschaft empfangen, die uns in
kleinen Minibussen über die fast 3000 Meter lange Brücke vom Festland auf die Île de Ré brachten.
Nach der Fahrt mit wunderbarem Ausblick auf das Meer und die Natur der Île de Ré kamen wir am
Camping Platz Sandaya an. Hier erhielt jeweils eine Vierergruppe ihr eigenes kleines Mobile Home.
Nachdem alle sich in ihrem Mobil Homes eingerichtet hatten, ging es direkt weiter zum
Fahrradverleih, die Fahrräder zeigten sich in den darauffolgenden Tagen schnell zum wichtigsten
Verkehrsmittel und teilweise auch zur Herausforderung gegen Wind.
Am späten Nachmittag besuchten wir noch erstmals gemeinsam den wunderschönen Strand, der
fast direkt vor unserer Haustür lag. Abends aßen wir gemeinsam erneut mit einigen Mitliedern der
Städtepartnerschaft in der Pizzeria des Campingplatzes. Hier fand jeder etwas Leckeres zu essen –
die Freude darüber war natürlich besonders groß, weil das Essen kostenlos war.
Den Abend ließen dann alle auf ihre eigene Weise ausklingen: Manche versuchten, französischen
Gesprächen zu lauschen, andere machten eine Fahrradtour, spielten ihre erste Runde Poker,
telefonierten oder besuchten die Calisthenics-Anlage auf dem Campingplatz.
(Lisina, Rüya, Laura und Luisa)
Am 11. Mai begann unser Tag auf der Île de Ré mit einem gemeinsamen Frühstück mit frischem
Baguette (mit Schinken, Käse, Marmelade oder Schokocreme) und leckeren Croissants. Da es den
ganzen Morgen regnete, konnten wir nicht mit den Fahrrädern zur Schule fahren. Stattdessen
wurden wir mit den Bussen der neun Gemeinden der Île de Ré, die unser Partnerschaftskomitee
ausgeliehen hatte, zur Schule gebracht.
In der Schule bekamen wir zuerst eine Führung, bei der wir sowohl das Schulgebäude als auch das
Internat der Beachvolleyballspieler zu sehen bekamen. Anschließend nahmen wir am
Erdkundeunterricht einer 9. Klasse teil und bekamen so einen Einblick in den französischen
Schulalltag. Danach wurden uns noch die Schulregeln erklärt.
Nach dem Mittagessen in der Kantine mit Pommes, Hähnchen und Salat begrüßte uns der
Schulleiter mit Keksen, Tee und Kaffee.
Danach hatten wir Sportunterricht im Wald. Dort machten wir einen Orientierungslauf, bei dem wir
in kleinen Gruppen mithilfe einer Karte verschiedene Stationen finden mussten. Anschließend
besuchten wir noch einen französischen Supermarkt und entdeckten viele neue Spezialitäten.
Am Abend aßen wir gemeinsam mit den Beachvolleyballspielern der Schule zu Abend und fuhren
anschließend zurück zu unseren Mobile Homes. Dort schauten wir uns gemeinsam den
Sonnenuntergang am Strand an und ließen den Abend danach entspannt mit ein paar Spielen
ausklingen.
(Lenja, Elina, Jana und Julia)
Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, frühstückten wir zunächst gemeinsam auf dem Gelände des
Campingplatzes und machten uns gegen 9 Uhr mit dem Fahrrad auf den Weg nach Saint-Martin-de-
Ré. Dort warteten bereits die französischen Schüler, die wir am Montag kennengelernt hatten.Gemeinsam machten wir Fotos, die die deutsch-französische Freundschaft veranschaulichen sollten.
Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe den
wunderschönen Ausblick vom Glockenturm „Clocher Observatoire“ genießen durfte, konnte die
andere Gruppe eines der schönen Häuser der Stadt malen.
Nachdem beide Gruppen gewechselt hatten, machten wir uns auf den Weg zu einem Picknickplatz
im Parc de la Barbette. Dort bekamen wir leckere Lunchboxen, und zusammen mit dem schönen
Wetter konnten wir das Essen sehr genießen.
Nachdem wir fertig gegessen hatten, wurden wir am Hafen auf ein Eis eingeladen. Nach diesem
köstlichen Eis gingen wir gemeinsam mit den französischen Schülern in den direkt am Strand
gelegenen City Park „La Cible“, der sowohl ein Fußball- als auch ein Volleyballfeld besaß. Einige
Schüler gingen an den Strand, andere spielten Volleyball oder Fußball. Da sich in der Nähe auch
eine kleine Strandbar befand, tranken manche noch einen Kaffee oder Eistee.
Gegen 17:00 Uhr verabschiedeten wir uns von den französischen Schülern und bekamen
anschließend drei Stunden Freizeit. In dieser Zeit durften wir uns frei in der Stadt bewegen,
shoppen oder essen gehen und die Stadt besichtigen.
Nachdem wir uns später alle wieder zusammengefunden hatten, fuhren wir mit dem Fahrrad, einer
Warnweste und einem Helm zurück zu unseren Mobile Homes.
Den restlichen Abend verbrachten einige noch kurz am Strand, andere saßen gemeinsam mit ihren
Freunden in den Mobile Homes oder spielten zusammen mit unseren beiden Lehrern, Frau Büchner
und Herr Klein, ein lustiges Spiel, bis wir schließlich alle schlafen gingen.
(Sara, Nora, Maike und Scarlett)
Am Mittwoch den 13.5 besuchten wir das Ecomuseum Marais Salant und erfuhren wie die
traditionellen Salzgärten funktionieren und wie aus Meereswasser “fleur de sel“ gewonnen wird.
Das Meerwasser wird in die Salzbecken geleitet und durch Sonne und Wind verdunstet, somit steigt
der Salzgehalt. Hierbei wird an der Wasseroberfläche eine Schicht aus Salz gebildet, das ist dann
das sogenannte „fleur de sel“. Durch bestimmte Holzwerkzeuge (die Lousse) wird dann das Salz
von den Salzbauern „ les Sauniers“ entfernt. Da die feinen Kristalle sehr rein und mild sind, sollte
Fleur de Sel niemals mitgekocht werden. Es dient ausschließlich als sogenanntes Finishing-Salt, das
erst kurz vor dem Servieren über fertige Gerichte gestreut wird.
Anschließend ging es für uns noch ins Atelier Quillet. Dort erfuhren wir wie Bücher oder alte
Dokumente restauriert werden, um zum Verkauf gestellt zu werden oder für die Staatsarchive. Wir
schauten uns ein paar der Bücher an, die dort zum Verkauf standen und hatten eine Menge Spaß
dabei.
(Levin, Jan, Kaan und Benjamin)
Donnerstag, der 14. Mai – Aquarium, Altstadt und gemeinsames Kochen
Am Donnerstag, den 14. Mai, starteten wir wie jeden Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück in
den Tag. Um 9:30 Uhr fuhren wir mit kleinen Minibussen der CDC nach La Rochelle. Während der
Fahrt über die lange Brücke von der Île de Ré aufs Festland konnten wir noch einmal den schönen
Blick auf das Meer genießen.
In La Rochelle besuchten wir zuerst das bekannte Aquarium der Stadt. Dort konnten wir viele
verschiedene Meerestiere aus nächster Nähe sehen. Darunter bunte Fische, Quallen, Schildkröten
und sogar Haie. Besonders beeindruckend waren die großen Aquarien und der tropische Garten mit
seinen vielen exotischen Pflanzen. Natürlich wurden dabei auch viele Fotos gemacht.
Nach dem Besuch hatten wir noch Freizeit in der Stadt. In kleinen Gruppen durften wir La Rochelle
selbst erkunden. Einige gingen shoppen oder etwas essen, andere spazierten durch die Altstadt oderentlang des Hafens. Die entspannte Atmosphäre in der Stadt machten den Nachmittag besonders
schön.
Gegen 16 Uhr fuhren wir mit dem Bus vom Bahnhof in La Rochelle zurück zum Campingplatz.
Dort begann direkt die Vorbereitung für unser gemeinsames Abschlussessen, da es unser letzter
Abend auf der Île de Ré war. Jedes Mobilheim übernahm einen Teil des Menüs. Als Vorspeisen gab
es Bruschetta und Vorspeisenplatten mit Käse, Salami, Trauben und weiteren Snacks. Zum
Hauptgang wurden Nudeln mit Tomatensoße sowie gebratener Reis mit Gemüse und Ei zubereitet.
Auch die Desserts kamen gut an: Neben einem Mascarpone-Dessert mit Keksen und Trauben gab es
Pancakes mit Nutella.
Am Abend kamen außerdem einige französische Gäste dazu, die von Frau Büchner eingeladen
wurden: die Lehrer des Collège, sowie einige Mitglieder der Partnerschaftskomitee, die uns bei der
Organisation und der Durchführung unserer Reise unterstützen . Gemeinsam verbrachten wir einen
sehr schönen letzten Abend auf der Île de Ré. Zum Abschluss feierten wir noch Janas Geburtstag
mit einem Pancake-Kuchen und Crêpes (un grand merci à Monsieur Morillon!) für alle. So ging ein
ereignisreicher und schöner Tag zu Ende.
(Lorena, Ha My, Lisa-Marie und Aylin)
Am Freitag war es dann so weit, eine aufregende Woche mit vielen Erlebnissen und
Erfahrungen ging an diesem Tag zu Ende. Für uns hieß es schon früh aufstehen und die
Zimmer putzen. Nachdem wir alle gefrühstückt hatten und unsere Zimmer sauber
waren, konnten wir gegen 9:15 Uhr mit Kleinbussen zum Bahnhof von La Rochelle
aufbrechen. Nachdem noch ein Abschlussfoto vor dem Bahnhof gemacht wurde, hieß
es dann in den Zug einzusteigen und sich zu verabschieden. Nach einer ruhigen
Zugfahrt, die einige von uns zum Schlafen genutzt hat, verlief auch das Umsteigen in
Paris problemlos. Schlussendlich endetet unsere spannende und aufregende Reise
dann, nach einer Verzögerung aufgrund einer Grenzkontrolle, gegen 18:15 Uhr am
Karlsruher Hauptbahnhof, wo wir schon von unseren Eltern empfangen wurden.
(Luis, Levin, Valentin und Emil)





























