Eine k.u.k.-Studienfahrt im Jahr 2025

107 Jahre nach dem Zerfall des alten Habsburger Reichs machten sich vom 22.09.2025 bis zum 26.09.2025 30 wissens- und reisedurstige Schülerinnen und Schüler mit Frau Krämer, Herrn Wimmer und Herrn Kirstätter auf den Weg nach Südosteuropa.
Mit dem Bus fuhr man nach Wien und nächtigte kaiserlich vier Abende in der Leopoldstadt in Sichtweite der Donau. Nach einem Praterbesuch am ersten Abend, der von vielen mit einer Kettenkarussellfahrt in schwindelmachender Höhe gebührend gefeiert wurde, ging es am Dienstag nach Schönbrunn, einerseits um Park und Anlage zu sehen, andererseits um gewisse Sissi-Gefühle zu ihrem Recht kommen zu lassen. Nach einer Stippvisite auf der Gloriette nahmen die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich eine Jause am Stephansdom ein. Selbstverständlich wurde dieser nach der Kräftigung über 343 Stiegen erstiegen, so standen wir an der Spitze des Südturms, den wir am Morgen von der Gloriette nur aus in weiter Ferne gesehen hatten.
Der Nachmittag wurde im wahrsten Sinne des Wortes gekrönt mit dem Besuch der Hofburg und endete mit einigen denkwürdigen Momenten auf dem Wiener Heldenplatz.
Der Mittwoch wurde wieder im Bus verbracht, wir fuhren königlich chauffiert nach Budapest. An der Kettenbrücke wurde nach der Landung am Ufer gestartet und hinauf zur alten Königsburg gegangen. Von hier aus wie von der anrainenden Fischerbastei konnte auch das Parlamentsgebäude der ungarischen Republik gesehen werden. Der frühe Abend wurde von den Schülerinnen und Schülern, nachdem wir vom Stadtteil Buda über den Fluss hinüber zum Stadtteil Pest gewechselt waren, ähnlich wie in Wien in eigener Verantwortung verbracht. Ein kleiner Höhepunkt war das Wiedersehen aller, noch einmal ging hinaus auf die Donau, schließlich hatte sich die Nacht über die Metropole gelegt und von der Kettenbrücke aus konnten wunderschöne Fotografien des Parlamentsgebäudes oder auch voneinander belichtet werden.
Mit einer U-Bahnfahrt zum Budapester Heldenplatz, wo uns Busfahrer Frank wieder abholte, endete dieser Tag.
Am Donnerstag hatte uns dann auch der deutsche Regen eingeholt und wir wichen in die zahllosen Museen der Wiener Hauptstadt aus. Der Morgen wurde schauerlich im Kriminalmuseum verbracht, der Nachmittag in einem zum Aquarium umgebauten ehemaligen Hochbunker.

Liebe KS2, es hat uns sehr großen Spaß gemacht, gemeinsam mit euch nicht nur Bus zu fahren, sondern zwei Städte zu erkunden und wir freuten uns jedes Mal, wenn man einander unterwegs in den Städten wiedertraf oder auf gemeinsamen Spaziergängen ins Gespräch kam. Es war toll. Es war sogar mehr. Wien und Budapest 2025 – es war uns ein Fest.
(Krämer, Wimmer, Kirstätter)

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