Bienvenue chez nous! Frankreichaustausch 2026 (Part 1)

Auch in diesem Schuljahr findet der Frankreichaustausch der 8. Klassen statt – dieses Mal mit dem Collège St. Joseph aus Plouguenast in der Bretagne.

Hier berichten Jule, Samia, Akin, Louis und Luis von dem ersten Teil des Austauschs: dem Besuch der französischen Gruppe bei uns im März.

  1. Tag (5.3.2026)

Nachdem wir unsere Austauschschüler/innen am Dienstagnachmittag am Karlsruher Bahnhof abgeholt und uns am ersten gemeinsamen Abend schon etwas kennengerlernt hatten, trafen wir uns am Mittwochmorgen alle zur ersten Stunde in der Schulbibliothek wieder. Dort haben wir dann zusammen gefrühstückt. Dafür hatten wir und unsere Familien ein (typisch deutsches) Frühstücksbuffet mit Brezeln, Muffins, Schokoküssen,… vorbereitet. Bei ein paar Spielen konnten wir auch die anderen Austauschschüler/innen kennenlernen. Danach haben wir eine kleine Rundführung durch das Schulgebäude mit ihnen gemacht. Hier haben wir bemerkt, dass die Kommunikation gar nicht so einfach ist und haben auf Englisch, Französisch und im Notfall mit Händen und Füßen kommuniziert.

Danach haben wir uns aufgeteilt: Wir deutschen Schüler/innen sind in den normalen Unterricht, während die Franzosen den Englischunterricht (sie lernen selbst kein Deutsch in der Schule) in verschiedenen Klassenstufen besucht haben, um den Unterricht in Deutschland kennenzulernen. Nach den 2 Stunden Unterricht haben wir unsere Zeit mit ein bisschen Basketballspielen in der Sonne vertrieben, bevor wir dann später mit dem Bus zur Kegelbahn in Liedolsheim gefahren sind. Dort haben wir gemeinsam Pizza zu Mittag gegessen und dann in kleinen Gruppen gekegelt. Den restlichen Nachmittag haben wir entweder zuhause verbracht oder uns nochmal in einer größeren Gruppe getroffen.

  1. Tag (6.3.26)

Am nächsten Tag sind wir mit dem Reisebus nach Strasbourg gefahren. Hier gab es morgens direkt eine Herausforderung: Zwei Kinder hatten ihren Ausweis, den wir für die Grenze und das Parlament brauchten, zuhause vergessen. Zum Glück hatten sie super Eltern, die schnell reagiert haben und die Ausweise gebracht haben, sodass wir trotzdem (fast) pünktlich losfahren konnten. 

Die Fahrt dauerte 1,5 Stunden. Am Europaparlament angekommen, bekamen wir eine Führung und Zeit, uns ein bisschen umzuschauen. Bei einem Quiz konnten wir dann zeigen, was wir alles gelernt haben: Viele von uns wussten vorher kaum etwas über die Bedeutung der beiden Nachbarländer für die Europäische Union. Später sind wir in kleinen Gruppen in der Stadt herumgelaufen, haben gegessen und eine Stadtrallye gemacht, die uns zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten gebracht hat: zum Beispiel zum Straßburger Münster oder zum ältesten Haus namens Kammerzell. Als die Rallye fertig war, sind wir zurück nach Philippsburg gefahren. Als der Ausflug zu Ende war, sind Louis, Luis, ich (Akin) und unsere Austauschschüler noch Fußballspielen gegangen in der Wagbachhalle in Wiesental.

Wochenende in der Gastfamilie 

Samstag (7.3.26)

Am Samstag war jeder mit seinen Austauschpartnern unterwegs. Luis und ich (Louis) waren mit noch ein paar Freunden in der Eishalle. Da die Franzosen das nicht kannten, war ich mit meinem Austauschschüler Yanis außerdem noch im Porsche-Museum.

Sonntag (8.3.26)

Am Sonntag hatten wir die ganze Zeit Freizeit. Louis, Viona und ich (Luis) sind mit unseren Austauschpartnern zusammen nach Mannheim gefahren. Als erstes sind wir bei Benjamin‘s Diner essen gegangen und haben daraufhin beim 3D Minigolf viel Spaß gehabt. Danach sind Louis, Ylan, Yanis und ich zusammen zum Handball in der SAP Arena in Mannheim gegangen. Die Rhein-Neckar Löwen spielten am diesen Tag gegen den Bergischen SC. Die Austauschschüler haben dieses Spiel genossen und sie haben am Ende noch von einem Spieler ein Schweißband geschenkt bekommen als Souvenir. Das war der Sonntag des Austauschs 2026.

5. Tag (9.3.26)

Nach dem Wochenende, das alle in der Familie verbracht haben (viele französische Schüler berichteten danach begeistert von tollen Ausflügen im Europabad oder in Städten in der Umgebung), ging es am Montag in den Schwarzwald. Wir fuhren mit dem Bus nach Bad Wildbad. Schon im Bus merkte man, dass die Stimmung schon viel ausgelassener als in den vorherigen Tagen war: Es wurde viel gelacht und sogar französische Lieder gesungen.

Beim Baumwipfelpfad im strahlenden Sonnenschein traten wir bei einer Foto-Challenge gegeneinander an, genossen die Aussicht auf die Baumwipfel des Schwarzwaldes und das schöne Frühlingswetter. Oben auf der Plattform angekommen, entstand später ein spontaner Tanz, bei dem fast alle mitmachten. Leider war die Rutsche saisonbedingt noch geschlossen, was vor allem die französischen Schüler etwas enttäuschte.

Als wir wieder „unten“ waren, hatten wir noch Zeit für ein gemeinsames Picknick im Wald. Dort spielten wir dann Ball und Frisbee oder Karten.

6. Tag (10.3.26)

Am 10.3. Haben wir uns am Morgen mit unseren Lehrern und Austauschschülern in Philippsburg am Bahnhof getroffen. Wir sind dann mit dem Zug nach Heidelberg gefahren. Die französischen Schüler, die aus einem kleinen Dorf kommen, waren die spontanen Gleiswechsel und DB-Strapazen nicht gewöhnt. Zum Glück hat aber am Ende alles geklappt.

Nach einem kurzen Fußmarsch zum Heidelberger Schloss haben wir dann eine Führung erhalten, in der wir viel über das Schloss und seine Geschichte gelernt haben.

Nach einem Gruppenbild und einer Essenspause durften wir alleine in kleinen Gruppen Heidelberg erkunden. Dann haben wir uns wieder mit unseren Lehrern und den anderen getroffen und sind mit dem Zug zurückgefahren. Alles in allem war das ein sehr schöner Tag.

Am Mittwochmorgen verabschiedeten wir uns von der französischen Gruppe, doch war es zum Glück kein Abschied für immer, sondern eher ein « À bientôt! »

Nach unserer ereignisreichen Woche freuen wir uns schon sehr, unsere Austauschschüler/innen bei unserer Reise nach Plouguenast im Juni wiederzusehen und die Bretagne kennenzulernen!

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