Über Messinstrumente liegen uns die folgenden Beiträge vor:
Der Seismograph ist ein Instrument, um Erdbebenwellen oder künstlich ausgelöste seismische Wellen (z.B. von einer Sprengung) festzustellen und zu messen.
Er beruht meist auf dem Trägheitsprinzip und dem Prinzip der Pendelbewegungen. Die einfachsten Seismographen registrieren nur horizontale Wellen. Dieser Seismograph besteht aus einem fest mit der Erde verbundenen Rahmen, an dem ein schweres Gewichtsstück hängt (befestigt durch Faden/ Draht etc.). An dem Gewichtsstück ist ein Stift befestigt, wobei der Stift eine ständige Berührung mit dem unter ihm angebrachten und am Rahmen befestigten Papierstreifen hat. Bei einer ankommenden horizontalen seismischen Welle schwingt der mit der Erde verbundene Rahmen, das schwere Gewichtsstück mit dem Stift schwingt jedoch wegen der Trägheit nicht und deshalb hinterlässt der Stift eine Wellenlinie auf dem Papier.
Bei einem Seismographen für vertikale Wellen muss die Befestigung des Gewichtsstückes (Draht) durch eine Feder ausgetauscht und der Stift senkrecht zu ihr befestigt werden. Anstelle des Stiftes kann man auch Spiegel verwenden, die einen Lichtstrahl auf eine photographische Schicht reflektieren. Die Wirkungsweise bleibt jedoch gleich.
Da seismische Wellen vertikale und horizontale Komponenten besitzen, braucht man zur vollständigen Erfassung einen Seismographen für die vertikale Komponente und zwei Seismographen für die horizontalen Komponenten, die senkrecht zueinander stehen.
Das Pendelprinzip findet auch bei modernen Seismographen Verwendung, jedoch ist der Aufbau komplizierter.
Setzt man zum Beispiel statt des Stifts eine Spule ein, die sich relativ zu einem mit dem Rahmen verbundenen magnetischen Zylinder bewegen kann, bewegt sich bei einem Erdbeben nur der Rahmen mit dem Zylinder, die Spule bleibt aber in Ruhe. Dadurch, dass sie sich reletivzueinander bewegen, wird eine sich ändernde Spannung in der Spule induziert. Den zeitlichen Verlauf der verschiedenen Spannungen kann man digital aufzeichnen und mit Hilfe von entsprechenden Computerprogrammen analysieren.
Dominik Müller
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Hier dürfen Sie zum erstenmal alle unsere nette, kleine, sogenannte
"Warte" sehen! Für diese Zwecke haben wir einen fast idealen Raum
von der Schulleitung zugesprochen bekommen, nämlich die alte Dunkelkammer
des Fotolabors.
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Normalerweise ist dieser im Boden versenkt, aber da wir uns noch in der Testphase befinden, nehmen wir bisher nur die Erschütterungen der vorbeilaufenden Schüler auf. |
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Den Seismographen haben einige Schüler zusammen mit Herrn Theilig Mitte März in unserer "Warte" aufgebaut und an den Computer angeschlossen. Dann haben sie noch die Software installiert und ausprobiert und sich nach dieser schweißtreibenden Arbeit ein Kaffeestündchen gegönnt. |
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Sven Meisinger |
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Seit September 2001 befindet sich das Seismometer sozusagen unter dem Schulgebäude, damit die verschiedenen Beben innerhalb des Gymnasiums nicht als Erdbeben missdeutet werden können. Aber auch dieser Ort für das Seismometer erwies sich als ungeeignet, so dass es im November außerhalb der Schule vergraben wurde. Per Datenkabel ist es mit dem Computer am alten Standort verbunden. |
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