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Das Abi-Konzert 2012

Wie jedes Jahr war das Abiturienten- und Schulkonzert in der Festhalle Philippsburg ein großartiger Erfolg – fĂŒr die Mitwirkenden auf und hinter der BĂŒhne, wie auch fĂŒr die Zuschauer, denn jene durften ganz entspannt die FrĂŒchte jahrelangen Übens und gezielter Vorbereitung genießen. Der Andrang war so groß, sodass sogar auf StehplĂ€tze ausgewichen werden musste.

Um das Ereignis angemessen zu wĂŒrdigen, kommen an dieser Stelle einige der Beteiligten zu Wort. Wie jene das Konzert empfanden, aber auch die Zeit der Organisation, des Übens und des Lampenfiebers. Jonas Stork fasst die Sichtweise des Moderatorenteams zusammen, Laura Herberger gibt Einblick in das Schaffen der GODI-Band und Miriam Wesslein spannt den Bogen vom Anfang bis zum letzten Takt des Konzerts. FĂŒr die hervorragenden Bilder bedanken wir uns bei Herrn Reeb!

 NervositÀt und Freude

Aus der Sicht der Moderatoren (Jonas Stork)

Die Moderation im Vorfeld zu planen war fĂŒr uns recht schwierig, da wir beide keine Erfahrungen im Moderieren oder auf der BĂŒhne hatten. Wir wussten weder, wie wir anfangen sollten, noch was zu einer guten Moderation eigentlich dazu gehört


Nach langem Schreiben und immer wieder Ă€ndern, weil man seinen Text selbst furchtbar fand, war aber zum GlĂŒck das Schwierigste fĂŒr uns geschafft und wir konnten den eigentlichen Auftritt vorbereiten: Text lernen und proben. WĂ€hrend wir uns fragten, warum man eigentlich gerade uns fĂŒr die Moderation ausgesucht hat (worauf wir ĂŒbrigens keine Antwort wussten), waren wir anfĂ€nglich zwischen Zweifel und mehr oder weniger wahrheitsgemĂ€ĂŸen Ansagen ĂŒber die auftretenden SchĂŒler hin- und hergerissen.

Nach dem Proben und vor allem nach der Generalprobe stieg die Anspannung dann aber an. Nach der ersten Anmoderation und vor allem nach einer kleinen „BĂŒhnenpanne“, als sich plötzlich der Vorhang vor uns schloss, konnten wir unsere NervositĂ€t jedoch auch recht schnell ablegen und es machte uns letzten Endes sogar Spaß, das Programm zu moderieren. So konnte man sogar hinter der BĂŒhne beim ein oder anderen Auftritt entspannt zuhören.

Im Nachhinein sind wir beide froh, die Aufgabe angenommen zu haben, da wir viel Spaß hatten und stolz sind, uns getraut zu haben.

Das Abikonzert, unser Konzert des Jahres!

Aus der Sicht der Gottesdienstband (Laura Herberger)

Wie jedes Jahr liefen auch diesmal die Planungen und Organisationen des Abikonzert-AKs auf Hochtouren. Ein Ziel war es, fĂŒr das Abiturientenkonzert möglichst viele verschiedene Akteure der KS 2 zu beteiligen. Wie viel Stress und Arbeit jedoch wirklich dahinter steckt, einen genialen Auftritt zu erlangen, ist weder den meisten Zuschauern noch anfangs den Beteiligten selbst bewusst. In der Theorie stellt man es sich ganz einfach vor: ein bekanntes  Lied singen, schöne Kleider anhaben und danach klatschen alle. Doch die Praxis sah fĂŒr die Gottesdienst-Band (GoDi-Band)um einiges anders aus.

Schon bei ersten Anregungen im Dezember 2011 waren alle begeistert von der Idee, dass sich die Gottesdienstband, die fleißig Schulgottesdienste mitgestaltet, nun auch hier prĂ€sentieren wollte.

So machte sich die Gottesdienstband daran, passende Lieder fĂŒr den Auftritt zu finden. Frau Biller willigte ein, uns SchĂŒlerinnen zu unterstĂŒtzen und hat dies auch von Anfang an getan. Auch Herr Wimmer konnte das verlockende Angebot, ob er die Band nicht begleiten wolle, natĂŒrlich nicht ablehnen. Jedoch gab es hĂ€ufiger Uneinigkeiten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der StĂŒcke. Allerdings gab die GoDi-Band den Gedanken trotzdem nicht auf, wozu auch in großem Maße die beiden zustĂ€ndigen Lehrer beigetragen haben. An dieser Stelle einen großen Dank fĂŒr ihre Ausdauer mit uns, ihr Engagement und vor allem ihren guten Willen!

WĂ€hrend wir dann alle die schriftlichen AbiturprĂŒfungen zu meistern hatten, stand die ganze Planung still. Erst Ende MĂ€rz wurde die Arbeit wieder aufgegriffen, wobei schnell klar wurde, dass die Zeit eilte und der Zeitdruck nun schon eingesetzt hatte: Nun war auch fĂŒr die Auswahl der Lieder Grenzen gesetzt, denn das StĂŒck sollte bekannt, gut einzuĂŒben und die Noten verfĂŒgbar sein.

Am 23. April stand somit endgĂŒltig das Lied fest: „Oh happy day“ aus dem Film „Sister Act“. Grund hierfĂŒr war vor allem, dass wir so zeigen konnten, dass wir nicht langweilige GlĂ€ubige sind, sondern mit Leidenschaft und fröhlich unseren Glauben leben und verkĂŒnden.

Da dieses StĂŒck schwerer ist, als es auf Anhieb erscheint, musste von da an fleißig geprobt werden. Man traf sich in jeder möglichen Freistunde und meist mittwochs nach dem Unterricht mit Frau Biller, um den Auftritt zu perfektionieren. So gelang es uns, dass wir mit neun SchĂŒlerinnen vierstimmig singen konnten (Wir können stolz auf uns sein! J). Doch bald standen wir vor der nĂ€chsten Herausforderung: Wie konnten wir den Auftritt authentisch gestalten? Nun kam die GoDi-Band auf die zĂŒndende Idee: Als Highlight wollten wir MinistrantengewĂ€nder anziehen um authentischer zu wirken. Ein weiterer Dank geht somit an die Ministranten aus Oberhausen, von denen wir diese freundlicherweise ausleihen konnten.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserem Auftritt und hatten einfach nur Spaß auf der BĂŒhne und in der Vorbereitung. Wir hoffen sehr, dass wir auch andere anstecken konnten und dass der Geist so auf andere ĂŒberspringt!

 

 Der Doppeljahrgang zeigt doppelten Einsatz beim Schul- und Abiturientenkonzert

Aus der Sicht der Organisation (Miriam Wesslein)

Am Freitag, den 11. Mai,  fand das traditionelle Schul- und Abiturientenkonzert in der Festhalle in Philippsburg statt. Doch in diesem Jahr war das Konzert – unter anderem bedingt durch den Abiturienten-Doppeljahrgang – von zahlreichen Höhepunkten geprĂ€gt und besonders fesselnd.

Vor diesem, unserem, Abiturientenkonzert war wohl keinem von uns SchĂŒlern klar, welch eine umfassende Organisation ein einziger Abend verlangen kann: So gab es seit den Sommerferien immer wieder neue Aufgaben zu bewĂ€ltigen und besonders in den letzten Wochen stieg die Anspannung enorm. Und nebenbei hatten wir ja noch immer den Schulalltag zu bewĂ€ltigen! Daher ist schon an dieser Stelle den SchĂŒlern des Arbeitskreises sowie der Schulleitung und dem Lehrerkollegium fĂŒr deren tolle UnterstĂŒtzung zu danken. Nur durch unser aller produktive und kooperative Zusammenarbeit war ein solcher Abend möglich!

Schnell waren anfĂ€ngliche BefĂŒrchtungen des Aks ĂŒber (mangelnde) Beteiligung und Hilfsbereitschaft seitens der Kursstufe beseitigt. So spiegelte der Abend gelungen die Vielfalt wider, welche uns der Doppeljahrgang beschert. Es ist beeindruckend, dass alle Auftritte am Abiturientenkonzert ausschließlich von SchĂŒlern der Kursstufe selbst gestaltet wurden. Es ist außerdem besonders bemerkenswert, wie diszipliniert die Akteure im Vorfeld ĂŒbten. Doch im RĂŒckblick versichert nicht nur Kevin Gerl, der Leiter des Aks: „Die Anstrengungen in den letzten Wochen und alle Zeit und MĂŒhen, die wir fĂŒr die Realisierung des Abikonzert hatten, haben sich mehr als gelohnt. Es war ein einzigartiger Abend!“. Diese Ansicht ist wohl weit verbreitet…

Zum Einstieg in das Konzert bot ein 6-köpfiges Percussion-Ensemble mit dem StĂŒck „Lolo“ von Alexander Fies dem Publikum eine Forschungsexpedition auf dem afrikanischen Kontinent. Mit Witz bedienten sich die Akteure den typischen Klischees und so zog schon der Auftakt das Publikum in den Bann.

Aber auch die Gottesdienstband unter der Leitung von Frau Biller und mit der Begleitung von Herrn Wimmer am Klavier schaffte es im Anschluss mit dem Gospelhit „O happy day“ das Publikum zu begeistern und mit Sister Act zu konkurrieren. Besonders toll war, dass Gesang, Performance und Kleidung stimmig waren und die SĂ€ngerinnen selbst ganz in ihrer Rolle aufgingen.

Im Anschluss beeindruckte Sebastian Baumann zunĂ€chst durch einen Einzelauftritt und dann gemeinsam mit Christopher Hirtz, indem er das unkonventionelle Instrument Marimbaphon spielte. Nach dem ersten, eher getragenen StĂŒck, wurde durch das zweite StĂŒck „Overworld Suite“ von Koji Kondo klar, was ein Marimbaphon alles kann. Neben der wundervollen musikalischen Darbietung bildete dieser Beitrag sicherlich auch wegen der besonderen KostĂŒmierung, dem BĂŒhnenbild und besonders der PrĂ€senz der beiden Akteure einen der Höhepunkt des Abends, weshalb es keineswegs verwundert, dass das Publikum nach einer Zugabe jubelte.

Mit den folgenden Auftritten zeigten einige SchĂŒler ihre ruhigere Seiten, die sonst oft verborgen bleiben und bewiesen ihr musikalisches Talent. Den Einstieg machte Matthias Sickinger, indem er an der Gitarre „Koyunbaba“ von Triston darbot. Dann folgte Phillip Seubert, der bereits seit elf Jahren mit Leidenschaft Klavier spielt. Nachdem er in den vergangen Jahren immer an „fremden“ Abiturientenkonzerten auftrat, war fĂŒr ihn dieser Auftritt auf dem Konzert zum eigenen Abitur von großer Bedeutung. Umso fesselnder war sein Beitrag des StĂŒckes „Un Suspiror“ von Franz Liszt, sodass es fĂŒr ihn verdient rote Rosen regnete. Auch beim folgenden Beitrag von Kevin Gerl war die Leidenschaft fĂŒr die Musik deutlich spĂŒrbar. So gab er am Altsaxophon den 2. Satz der Sonate von Paul Creston zum Besten. Allerdings hat Kevin neben seiner Begeisterung fĂŒr die Musik als Leiter des Arbeitskreises auch große Begeisterung fĂŒr die Organisation und Realisierung des Abiturientenkonzertes gezeigt. Kevin, dein unglaubliches Engagement schĂ€tzen wir sehr! Vielen Dank!

Linda Harant war die nĂ€chste KĂŒnstlerin. Sie verzauberte das Publikum mit dem aktuellen Hit „Someone like you“ von Adele. Die Darbietung war grandios, sodass der ein oder andere Zuhörer TrĂ€nen in den Augen und GĂ€nsehaut hatte.

Das Ende des ersten Teils bildeten die Französischkurse, die vor der Pause nochmals gute Laune verbreiteten. In den letzten Wochen haben die Kurse fleißig gemeinsam geprobt. Schließlich waren sowohl die Begeisterung fĂŒr die wundervolle Sprache als auch der Spaß daran spĂŒrbar, welchen die Französischlehrerinnen Frau BĂŒchner und Frau Morweiser in den letzten beiden Jahren ihren SchĂŒlern vermittelten. (Merci!)

Nach der Pause stimmte der Oberstufenchor auf die zweite HĂ€lfte des Abends ein. So prĂ€sentierte sich der Chor unter der Leitung von Herrn Schindler mit einer bunten Mischung: „Tragedy“ von den BeeGees, „You raise Me Up“ von Westlife und „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller. Nicht nur fĂŒr (fast) alle SĂ€ngerinnen und SĂ€nger des Oberstufenchors war dies ihr letztes Abiturientenkonzert – nein, auch Herr Schindler verlĂ€sst nach diesem Schuljahr das Copernicus-Gymnasium. Daher danken wir ihm an dieser Stelle (sicher auch im Namen unserer Vor-Abiturienten!) von ganzem Herzen fĂŒr sein Engagement und die Freude, mit der er den Chor so viele Jahre geleitet hat. Es war toll, ein Teil  Ihres Chors zu sein!

Schließlich folgte ein Gemeinschaftsprojekt, in dem Phillip Seubert am Klavier, der „Jungschor“, sowie die Solistinnen Laura Herberger und Miriam Wesslein fesselnd das StĂŒck „Totale Finsternis“ aus dem Erfolgsmusical „Tanz der Vampire“ darboten. Die Solistinnen ĂŒberzeugten nicht nur stimmlich, sondern verdeutlichten zudem, dass die totale Finsternis, die so manchen Abiturienten beim Schulabschluss umgibt, nicht völlig dunkel ist, wenn man eine Gemeinschaft findet und Freunde hat, auf die man sich auf der Suche nach seinem eigenen Weg stĂŒtzen kann.

Die gefĂŒhlvolle Stimmung hielt weiter an, als im Anschluss Linda Harant und Nelli Schwabauer gemeinsam mit Andreas Keddeinis an der Gitarre den Titel „Jar of Hearts“ von Christina Perri vortrugen.

Auch bei der Gesangseinlage „New Shoes“ von Alexandra Major in Begleitung von Manuel Reiß an der Gitarre und Christopher Hirtz am Schlagzeug, war man nicht wenig ĂŒberrascht von der Powerstimme einer so zierlichen Person, die lĂ€ssig auf dem Barhocker saß.

Gegen Ende wurde die Stimmung nach eher nachdenklichen Auftritten deutlich lĂ€ssiger und fröhlicher. Denn als nun eine eigene Band aus SchĂŒlern der KS 2 zunĂ€chst (völlig unberĂŒhrt von dem strömenden Regen außerhalb der Festhalle) mit „Walking on sunshine“ von Katrina and the Waves und danach „California King Bed“ von Rihanna prĂ€sentierte, erhellte sich die Miene vieler und die gute Laune sprang direkt auf das Publikum ĂŒber.

Das Schlusslicht des Abends bildete traditionell die Big Band. So begeisterte diese zunĂ€chst unter der Leitung von Kevin Gerl, nun in seiner Rolle als Musikmentor des Copernicus-Gymnasiums, dann unter der Leitung von Herrn Baumann. Bei einer bunten Mischung von StĂŒcken wie „Brick House“, „Inside out“, „25 or 6 to 4“, „Make me smile“ und „California Dreamin®“ war das komplette Publikum mitgerissen. Die Proben und jede der freiwillig investierte Stunde von Herrn Baumann und den SchĂŒlern der Big Band haben sich fĂŒr diesen Auftritt also mehr als gelohnt!

Insgesamt schauen wir auf einen wundervollen und unvergesslichen Abend zurĂŒck. Es gilt daher nochmals besonders den Musiklehrern Herrn Schindler, Herrn Wimmer und Herrn Baumann fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung und ihre Hilfsbereitschaft zu danken. Sie waren einerseits maßgeblich an der Organisation beteiligt, und haben andererseits alle selbst Programmpunkte mitgestaltet. Das war ein großes Geschenk fĂŒr uns! Weiterhin danken wir Marleen Lozano und Jonas Stork fĂŒr deren Bereitschaft als Moderatoren durch den Abend zu fĂŒhren. Eure Moderation war einzigartig charmant! Außerdem gilt allen Akteuren und besonders dem Arbeitskreis unter der Leitung von Kevin Gerl ein großer Dank. Ohne euch alle wĂ€re ein Abiturientenkonzert in dieser Form nicht möglich gewesen!

Neben den tollen musikalischen Leistungen ist zum Schluss vor allem eins nicht außer Acht zu lassen: Mit unserem Abiturientenkonzert haben wir unter Beweis gestellt, dass wir eine Stufe sind, die durch einen starken Zusammenhalt (auch jahrgangsĂŒbergreifend!) und auch große Verbundenheit mit der gesamten Schulgemeinde und den Lehrern der Kursstufe geprĂ€gt ist. So ist es sicher, dass unser Abiturientenkonzert als gute Erinnerungen an die Schulzeit auf dem Copernicus-Gymnasium in unseren Herzen bleibt. Und: Wir sehen uns bei den kommenden Schul- und Abiturientenkonzerten – dann als ehemalige SchĂŒler des Copernicus-Gymnasiums!

Fotos: Manfred Reeb

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