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Eine lange Tradition wiederbelebt: die Imkerei-AG

Seit diesem April haben unsere Schüler neue Vorbilder: die schuleigenen Honigbienen, die für ihren Fleiß bekannt sind. So sammeln sie von früh bis spät Blütennektar, um ihn im Bienenstock in leckeren Honig zu verwandeln. Nur bei starkem Regen gönnen sie sich eine Pause. Wie die Schüler sind unsere Honigbienen sehr redselig. Sie teilen ihren Artgenossen mittels einer Tanzsprache ergiebige Futterquellen mit. Dabei wird mit Kostproben zur Motivation nicht gegeizt.

Die Königin steht im Mittelpunkt des Bienenstaates. Sie hält das Bienenvolk mit bis zu 20 000 Honigbienen zusammen und ist als Einzige zur Fortpflanzung fähig. Zu Spitzenzeiten legt sie täglich bis zu 2000 Eier. Honigbienen „sehen niemals rot“. Damit ist nicht die Sanftmütigkeit der Honigbienen gemeint, sondern das Wahrnehmen von Farben. Im Gegensatz zu uns Menschen können Honigbienen die Farbe Rot nicht sehen. Rote Blüten erscheinen ihnen schwarz. Dafür sehen Honigbienen UV-Licht, weshalb einige Blüten interessante Muster aufweisen, die unserem Auge verborgen bleiben.

Die Imkerei- und Schulgarten-AG kümmert sich um die Honigbienen. Diese leben in einer speziellen Kiste, dem sog. Magazin. Dessen Größe wird stets an die Stärke des Bienenvolkes angepasst. Im Frühjahr wird der Wohn- und Brutraum vergrößert, im Spätsommer verkleinert. Eine zur Zeit wichtige Aufgabe der jungen Nachwuchsimker ist es, die Honigbienen zu behalten. Obwohl sie sich am Copernicus-Gymnasium sehr wohl fühlen, haben die Honigbienen den natürlichen Drang, das Volk zu teilen. Dazu ziehen sie sich eine neue, zusätzliche Königin heran. Dies muss von den Jungimkern verhindert werden, denn die alte Königin verließe mit ca. zwei Dritteln des Bienenvolkes das Magazin, um ein neues Volk an anderer Stelle zu gründen. Den bis dahin erwirtschafteten Honig nähmen die Honigbienen größtenteils mit, die Imkerei-AG könnte keinen leckeren Blütenhonig ernten.

Die Gesunderhaltung der Bienenvölker ist eine weitere Aufgabe der Imkerei-AG. Die Varroa-Milbe, ein Parasit der Honigbiene, ist eine große Gefahr, denn sie schwächt die Honigbienen. Am Copernicus-Gymnasium wird auf den Einsatz von Gift verzichtet, stattdessen auf eine natürliche Bekämpfung gesetzt.

Unser besonderer Dank gilt dem Philippsburger Bezirksimkerverein. Timo Müller und Hugo Heiler stifteten aus ihrem Privatbestand unserer Imkerei-AG je ein Bienenvolk, der Bezirksimkerverein schenkte uns zwei Magazine. So kann an unserer Schule eine lange Tradition des Imkerns unter neuer Leitung wiederbelebt werden.

Th. Uhde

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