Sagenhaftes Copernicus Reviewed by Momizat on . Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der 5d erfanden zum Abschluss der Einheit "MĂ€rchen und Sagen" ganz eigene Geschichten. Nachdem wir einiges ĂŒber den "Roten Kuhhirt" Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der 5d erfanden zum Abschluss der Einheit "MĂ€rchen und Sagen" ganz eigene Geschichten. Nachdem wir einiges ĂŒber den "Roten Kuhhirt" Rating: 0

Sagenhaftes Copernicus

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der 5d erfanden zum Abschluss der Einheit „MĂ€rchen und Sagen“ ganz eigene Geschichten. Nachdem wir einiges ĂŒber den „Roten Kuhhirt“ aus Kirrlach und das „MĂŒllerloch“ in Rheinsheim gehört hatten, waren nun MerkwĂŒrdigkeiten im Copernicus selbst der Anlass – von jedem jeden Tag gesehen, aber selten hinterfragt. Die 5d ging der Sache auf ihren Grund und fand sagenhafte ErklĂ€rungen! Hier einige AuszĂŒge aus den SchĂŒlertexten. (ki)

Des Teufels Turm
Im Jahre 1620 in Philippsburg stand fĂŒr einige Soldaten eine schwere Schlacht bevor. Daher beschlossen sie, den Teufel um Hilfe zu bitten. Allerdings wusste niemand, wie sie den Teufel finden sollten. Doch der wusste bereits Bescheid und erschien von selbst. Die Soldaten ĂŒberlegten kurz, dann schlugen sie ihm eine Wette vor: „Wetten, du schaffst es nicht, dafĂŒr zu sorgen, dass kein Feind den alten Turm, an dem die Schlacht stattfindet, zerstört und er morgen noch steht? Wenn ja, bekommst du unsere Seelen.“ Kurz darauf  versteckten sich die Soldaten im Turm und schossen Feuerpfeile heraus. Nachdem die Schlacht gewonnen war, machten sich die Soldaten am Turm zu schaffen. Am nĂ€chsten Morgen war ein riesiges Loch im Turm. Da wurde der Teufel wĂŒtend, denn laut Abmachung konnten nur Feinde den Turm nicht zerstören und da er jetzt nicht mehr ganz war, hatte er verloren. Vor Wut trat der Teufel gegen den Turm und vergrĂ¶ĂŸerte das Loch. Das war zu viel fĂŒr den Turm und er krachte ein. Nur noch eine kleine Mauer blieb ĂŒbrig.  (Kai, 5d)

Der Turm
Im 30jĂ€hrigen Krieg zwischen 1618 bis 1648 gab es in Philippsburg einen 30m hohen Turm. Dieser diente dazu, Feinde frĂŒhzeitig zu erkennen. Eines Tages wollten feindliche Truppen nach Philipsburg vorstoßen und es erobern. Doch um nach Philipsburg zu gelangen, mussten sie den Wachturm wegschaffen um nicht entdeckt zu werden. So beschloss man, den Turm zu sprengen. FĂŒnf Soldaten wurden dazu abkommandiert diese Aufgabe zu ĂŒbernehmen und es wurden Uniformen der Feinde gestohlen, damit die Soldaten nicht entdeckt werden. So konnten sie ganz einfach durch Philippsburg schlendern, ohne erkannt zu werden. Den Sprengstoff zogen sie mit einer Handkarre hinter sich her. Als sie den Turm erreichten, taten sie so, als wĂŒrden sie um den Turm herumgehen. Dort warfen sie unauffĂ€llig kleine Beutel mit Sprengstoff an den Turm. Alle Beutel waren mit einer ZĂŒndschnur versehen. Als die Soldaten zurĂŒck zu ihren Truppen kamen,  wurden die ZĂŒndschnĂŒre zu einer dicken ZĂŒndschnur zusammengeflochten und angezĂŒndet. Nach ein paar Minuten gab es eine laute Explosion. Eine riesige Staubwolke stieg auf und der Turm war zerstört.
Nur noch die letzte Reihe Steine stand noch. Diese Reihe befindet sich heute hinter dem Copernicus-Gymnasium. (Sebastian, 5d)

Der  Kreis
Um 1618 war der 30-jĂ€hrige Krieg in Philippsburg. Hinter dem Copernicus-Gymnasium war ein riesiger Brunnen. Man sagt, der Brunnen ist so tief, dass man niemals auf den Boden trifft. Ein Mann hatte einen schönen Abend in einer Kneipe, sein Haus war hinter dem Brunnen. Er fiel hinein, der Mann schrie und schrie. Jeder hat ihn gehört, doch jede Hilfe war zu spĂ€t. Der Brunnen wurde daher zugeschĂŒttet, das  dauerte lang, denn er war sehr tief. Im Krieg wurde er dann zerstört, nur noch ein Kreis ist ĂŒbrig geblieben.  (Niklas, 5d)

Die 13 BĂ€ume
In Philippsburg im Jahre 1820 lebte einmal ein Mann mit seiner Frau, sie hatten 13 Kinder. Diese verstanden sich sehr gut miteinander. Doch die Eltern hatten oft grĂ¶ĂŸeren Streit, das verschwiegen sie aber vor ihren 13 Töchtern. Da sie große Geldsorgen hatten, hatten sie nur ein winziges HĂ€uslein. Eines Tages hatten sie so einen riesengroßen Streit, dass sie beschlossen nicht mehr zusammenzusein und sich nicht mehr gegenseitig unter die Augen zu treten. So ließen sie eine Mauer quer durch das Haus bauen. Der Mann lebte auf der rechten Seite mit fĂŒnf Töchtern und die Frau auf der linken Seite mit acht Töchtern. Und weil dieses Haus an der Stelle gestanden hat, stehen dort jetzt 13 BĂ€ume zum Andenken an die 13 Töchter und man sagt sich, dass die Töchter nachts im Cop-Gym ihren Schabernack treiben. (Joana, 5d)

Die geheimnisvollen Zeichen
Im Copernicus Gymnasium Philippsburg gibt es eine SĂ€ule, die als einzige von allen SĂ€ulen bemalt ist. Woher kommt das? FrĂŒher, gegen 1965, gab es einen Saalbach. Dieser verlief nur gerade mit einer einzigen Kurve, denn er war verflucht. Der Fluch besagte: „Wird der Salbach zugeschĂŒttet und auf der Kurve etwas erbaut, dann lĂ€uft der Salbach in einem Muster darin weiter.“ Die Muster stellen einen Code dar, der, wenn er an einer bestimmten Stelle und in einer bestimmten Reihenfolge berĂŒhrt wird, den Saalbach wieder zum Leben erweckt. Die SĂ€ule öffnet sich und aus ihr heraus fließt der Saalbach und reißt das GebĂ€ude mit sich.
Aus Angst vor dem Fluch traute sich bisher noch nie jemand die Muster der SĂ€ule zu berĂŒhren. Aus diesem Grund steht das Copernicus Gymnasium seit 1970 – heute und hoffentlich noch lĂ€nger … (Leon, 5d)

Die zwölf Vögel
In Philippsburg in der Burdaanlage steht eine Vogelstatue. Sie ist so hingekommen:
Eines Tages tranken zwölf Vögel aus der Salbach, die durch die Burdaanlage floss. In der Zwischenzeit mischte ein betrunkener Zauberer einen Zauberblitz, der bewirken sollte, dass Menschen oder Tiere zu Eisen verwandelt werden. Als der Zauberblitz fertig war, sprach der Zauberer zu ihm, dass er losfliegen soll, um irgendwo sein Unheil anzurichten. Da flog der Zauberblitz los, direkt in Richtung der Vögel. Als die zwölf Vögel ihn sahen, wollten sie wegfliegen, doch der Zauberblitz war zu schnell fĂŒr sie. Er traf alle Vögel gleich und verwandelte sie zu Eisen. Einige flogen schon, die anderen waren mit den FĂŒĂŸen noch auf dem Boden. Seit dem Zeitpunkt an, steht diese eiserne Vogelstatur in der Burdaanlage neben der Saalbach. (Amy, 5d)

Die schlauen Vögel
Vor vielen Jahren wurde das Schulzentrum in Philippsburg errichtet. TĂ€glich gingen Hunderte von SchĂŒlern ĂŒber das GelĂ€nde, verbrachten die große Pause im Schulhof mit lustigen Spielen und erzĂ€hlten mit ihren Freunden. Nach dem Gong, der die große Pause beendete, strömten die SchĂŒler wieder zurĂŒck in ihre Klassenzimmer. Danach wurde es wieder sehr ruhig im Pausenhof. Sobald keine Menschenseele mehr zu sehen war, kamen die Vögel  in riesigen SchwĂ€rmen in den Hof. Die SchĂŒler warfen ihre Essensreste nĂ€mlich nicht in den Eimer, sondern ließen sie einfach auf den Boden fallen. FĂŒr die Vögel war es ein richtiges Festessen. Sie pickten die KrĂŒmel auf, flogen zurĂŒck auf die BĂ€ume und warteten geduldig auf das Schulende. Nach der letzten Stunde machte sich ein Großteil der SchĂŒler auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort wurden dann die Reste des Pausenbrotes gegessen.
Sobald der letzte SchĂŒler mit dem Bus abgefahren war, flogen die Tiere zur Haltestelle und pickten die restlichen KrĂŒmel auf. Die Vögel brauchten sich keine Sorgen zu machen, dass sie verhungern. Denn heute noch sorgen die SchĂŒler fĂŒr reichliches Futter… Deshalb wurde in einer danebenliegenden Straße eine Vogelstatue errichtet. (Lukas, 5d)

Des Mannes Marktplatz
In Udenheim vor vielen hundert Jahren lebte einmal ein Mann namens Igor. Er verkaufte tÀglich auf dem Markt seine selbstgemachte Marmelade. Da er sehr faul war, gab es nur Erdbeer- und Himbeermarmelade. Trotz allem lief das GeschÀft super und mittlerweile hatte er so viel Geld, dass er MillionÀr war. Und weil er schlau war, beschloss er, den Marktplatz zu kaufen. So durfte nur er seine Waren dort  verkaufen.
Eines Morgens ging Igor zu seinem Stand und bereitete alles vor, als er sah, dass ein Mann gerade seinen Stand auf Igors Marktplatz aufbaute. Er wurde wĂŒtend und sagte zu ihm: „Wer auf meinem Platze verkaufe, der solle bestraft werden!“ Mit diesen Worten schmiss er den Stand des Mannes um. Der Mann rannte Ă€ngstlich davon und sein GemĂŒse kullerte auf dem Boden herum.
Am nĂ€chsten Tag kam wieder ein Mann auf Igors Platz und wollte seine Tauben und Vögel verkaufen, bis Igor kam und sprach: „Wer auf meinem Platze verkaufe, der solle bestraft werden!“ Seine Wut war so groß, dass er die KĂ€figtĂŒren öffnete und alle Tiere freiließ. Der Mann war enttĂ€uscht und ging ohne Geld und ohne seine Vögel nach Hause.
Einen Tag darauf wurde erneut ein Stand auf Igors Platz aufgebaut. Der Besitzer wollte selbstgenĂ€hte Kleidung verkaufen. Igor war das zu viel und er ging erneut zum Stand und schrie zornig: „Wer auf meinem Platze verkaufe, der solle bestraft werden!“ Diesmal war er so sauer, dass er die Kleider in tausend Fetzen zerriss.
Am Abend hatte Igor großes GeschĂ€ft gemacht und kehrte den Boden seines Marktplatzes, als auf einmal ein Fabelwesen vorbeikam und sprach: „Bist du der, der alle Leute von seinem Platze verscheucht?“ Igor nickte verunsichert. „DafĂŒr sollst du bĂŒĂŸen“, sprach das Fabeltier weiter. Kurzerhand schmiss das Fabeltier Igors Stand um, und die Erdbeer- und Himbeermarmelade floss in alle Richtungen.
Igor bekam solche Angst, dass er, so schnell er konnte, davonlief und nie wieder auf den Marktplatz kam.
Danach sprachen alle Leute nur noch vom „Roten Platz“. Heute wird „ der Rote Platz“ als Fußballplatz oder fĂŒr Events genutzt. (Anja, 5d)

Die fĂŒnf MĂŒlltonnen

In dem Jahr 1940 lebten ein Bauer namens Gustaf und ein Teufel in Philippsburg. Der Bauer hatte immer etwas zu tun. Bevor der Bauer seine Weizen holte hat ihn ein Teufel aufgehalten. Der Teufel hat dem Bauer eine Wette angeboten er sprach: „Wenn du mir ein Ÿ deiner Ernte in einem Ÿ Jahr abgibst, so werde ich dein kleines Feld nicht mit Kies verdecken, aber wenn du es nicht machst, dann wirst du nie wieder etwas von deiner Ernte bekommen.“ Der Bauer hat kurz darĂŒber nachgedacht, dann die Wette aber angenommen, er hat keine andere Wahl gehabt. Am nĂ€chsten Morgen stand er schon um 5.00 Uhr auf dem Feld und holte den Weizen ab. Er wollte aber mehr von der Ernte, deshalb nahm er sich die HĂ€lfte weg und ließ die andere HĂ€lfte dem Teufel ĂŒbrig. Der Teufel fragte den Bauer: „Nur so wenig?“ Der Bauer antwortete dagegen: „Ja ĂŒber die Nacht ist eine HĂ€lfte verwelkt“. Der Teufel nahm es aber und ging hin fort. Der Bauer pflanzte das nĂ€chste Getreide an und das war noch einmal Weizen. Als es reif war, ist der Bauer wieder so frĂŒh losgegangen, jetzt nahm er sich das Ganze auf seinen Wagen. SpĂ€ter als der Teufel kam, hat er ihm gesagt: „Die Raben haben alles in der Nacht weggefressen“. Der Teufel ging mit einem wĂŒtenden Gesicht weg. Der Bauer pflanzte ein letztes Mal Weizen an. Als der Weizen fertig war, nahm er sich wieder das Ganze weg, als er es auf sein Wagen legen wollte stand der Teufel wĂŒtend hinter ihm. Der Teufel sagte in einem lauten Ton: „Du hast die Wette nicht eingehalten“. Plötzlich war das ganze Feld mit Kies bedeckt. Ein Jahr spĂ€ter wurde der Kies weggemacht, Beton auf das Feld gekippt und als er getrocknet war, hat man fĂŒnf große MĂŒlltonnen darauf gestellt (jede MĂŒlltonne ist 1 Tonne schwer), damit man sie nie wieder wegschieben kann. (Luca, 5d)

 

Clip to Evernote

Schreibe einen neuen Kommentar

You must be logged in to post a comment.

© 1998-2017 Copernicus-Gymnasium

Scrolle zum Anfang