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Sinnvolle Digitalisierung am CopGym

Am Schmutzigen Donnerstag, 20.02.2020, trafen sich Eltern, Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer des Copernicus-Gymnasiums, um nach einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Christian Spannagel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum Thema „Digitalisierte Schule“ in Workshops und Gruppen zu diesem Bereich zu arbeiten. Prof. Dr. Spannagel hob unter anderem hervor, dass es sich bei Schülerinnen und Schülern eben nicht um sogenannte digital natives handele. Es müsse deshalb zum einen darum gehen, Fertigkeiten einzuüben, mehr jedoch noch eine Sensibilisierung zu erreichen, welche den kritischen und vor allem bewussten Umgang mit der „schönen neuen Welt“ nicht nur begleiten, sondern inhaltlich zu füllen habe.

Schulleiter Thorsten Uhde hieb in diese Kerbe und hob hervor, dass im Mittelpunkt von Schule und Unterricht der sinnvolle Einsatz der digitalen Möglichkeiten zu stehen habe. Jene seien kein Selbstzweck. Im Vordergrund bleibe stets als wichtigstes Element des Unterrichts die Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden.

„Darauf kann nicht verzichtet werden. Menschen machen Bildung. Digitale Angebote können unterstützen, nicht ersetzen.“

Der Bürgermeister der Stadt Philippsburg, Stefan Martus, berichtete vom Investitionspaket, welches die Stadt für ihre sechs Schulen auf den Weg gebracht habe. Auch hier stand im Vordergrund des Vortrags die Sinnhaftigkeit des Einsatzes neuer Technologien. Kosten einer zukünftigen Anschlussfinanzierung müssten ebenso mitbedacht werden wie die technische Infrastruktur, welche es erst ermögliche, beispielsweise mobile Endgeräte im Unterricht einsetzen zu können.

Der von Frau Ostertag, Frau Neuß und Herrn Vogel mit viel Sorgfalt organisierte Pädagogische Tag bot nach der Eröffnung dann in Workshops die Gelegenheit, neue Methoden kennenzulernen und selbst einzuüben, wie auch die dankbar genutzte Möglichkeit zur Diskussion.

Vor Bau 1 stand derweil der Truck „expedition d“, welcher vom Bildungsnetzwerk Baden-Württemberg (https://www.coaching4future.de/programm/startseite/) ans Copernicus-Gymnasium gefahren worden war, in dem sich die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe über Technologien und vor allem Anwendungen informieren konnten.

Die expedition d lädt die Jugendlichen zu einem Streifzug durch digitale Schlüsseltechnologien wie Sensorik, künstliche Intelligenz, kollaborative Robotik oder Virtual und Augmented Reality ein. Ein konkreter „Arbeitsauftrag“ wie beispielsweise „Entwickle ein autonom fahrendes Auto“ dient dabei als Leitfaden. Im „Raum der Technologien“ im Erdgeschoss des zweistöckigen Trucks gibt es nicht nur eine riesige Multimedia-Wand, an der ganze Schulklassen gleichzeitig Informationen, Videos und Bilder abrufen können, sondern auch Exponate zum Anfassen. Die Aufgaben an den einzelnen Technologiestationen sind vielfältig: durch die Steuerung von Sensoren ein digitales Auto einparken, einen Roboter programmieren, mit Hilfe von SQL-Datenbankbefehlen einem Dieb auf die Schliche kommen, Entschlüsselungsverfahren ausprobieren und vieles mehr. Während des 90-minütigen Rundgangs arbeiten die Jugendlichen mit Tablets, mit denen sie Informationen abrufen, Quiz-Fragen beantworten und Ergebnisse speichern.

Im „Raum der Ideen“ im Obergeschoss der expedition d diskutieren die Schülerinnen und Schüler anschließend, welche Technologien sie für ihren Arbeitsauftrag brauchen und präsentieren ihre Ergebnisse in einem „DigiPoster“. In vertiefenden Workshops erfahren ältere Schülerinnen und Schüler, welche MINT-Berufe an Anwendungen wie Fitness-Trackern oder komplexen Produkten wie autonom fahrenden Autos oder Operationsrobotern mitarbeiten und welche digitalen Kompetenzen sie dafür brauchen. Jüngere Schüler finden heraus, wie wichtig die MINT-Fächer in der Schule sind. [coaching4future (c)]

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