Theatergruppe „pimaldaumen“ feiert geheime Premiere Reviewed by Momizat on . Am Tag der Offenen Tür gab es exklusiv für die geführten Kindergruppen eine Premiere zu bestaunen. Das Grimm-Märchen „Die 7 Raben“ wurde als Puppenstück in eine Am Tag der Offenen Tür gab es exklusiv für die geführten Kindergruppen eine Premiere zu bestaunen. Das Grimm-Märchen „Die 7 Raben“ wurde als Puppenstück in eine Rating: 0

Theatergruppe „pimaldaumen“ feiert geheime Premiere

Am Tag der Offenen Tür gab es exklusiv für die geführten Kindergruppen eine Premiere zu bestaunen. Das Grimm-Märchen „Die 7 Raben“ wurde als Puppenstück in einer Philippsburger Fassung uraufgeführt. 

Seit diesem Schuljahr hat sich die Theater-AG in die Gruppe „pimaldaumen“ verwandelt und konzentriert sich aktuell ganz auf ein „Theater mit Menschen und Puppen“. Das Langzeitprojekt lautet „Grimms Märchen – Die ersten 100“: gesichtet wurden die ersten 100 Märchen der berühmten „Kinder- und Hausmärchen“ und davon wurden einige wenige in Puppentheaterstücke umgearbeitet. Emily Ibbe und Emilia Schmitt (beide Klasse 8) hatten die Ehre, am vergangenen Freitag erstmals unter dem Namen „pimaldaumen“ an die Öffentlichkeit zu treten. Weitere Premieren werden im Laufe der Zeit folgen, die anderen Zweiergruppen sind fleißig am Proben. So kümmern sich etwa Jonas Schuhmacher (Klasse 6) und Wiktoria Ludwiczak (Klasse 9) um den „Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Und Alexia Fercal und Louisa Hannemann (beide Klasse 9) arbeiten beispielsweise an „Die zwei Brüder“.

Die teils für jüngeres, teils für älteres Publikum gedachten Inszenierungen folgen jeweils einer strengen Materialvorgabe. Ist es bei den „Raben“ das Material Feuer und Eis, so konzentrieren sich die „Teufel“ auf Textilien/Stoffe. Die „Brüder“ beschränken sich auf virtuelles Material: Emojis! Der Ehrgeiz liegt darin, neben dem Leitmaterial möglichst wenig anderes Material einzusetzen. Deshalb sind auch Projektionen oder Musik vom Band tabu! Handgemachtes Theater mit Liebe zum greifbaren, sinnlichem Material also. 

Jede Gruppe hat als Ausgangspunkt dieselbe Bühnenform: eine mobile Würfelbühne, die flexibel überall einsetzbar ist und als Ausgangspunkt an die Ursprünge des Theaters anknüpft: die reisenden Wanderbühnen! Das Forum als Dreh- und Angelpunkt des Schülertheaters wird also maßgeblich erweitert. 

Und jede Inszenierung hat sich auch mit ähnlichen Tücken herumzuschlagen: diverse „unmögliche“ Puppen mogeln sich in die Aufführungen hinein, stören, unterbrechen, kommentieren. In Gestalt von Flamingos, Schafen oder Kraken. „Krikris“ sollen sie offenbar heißen. Wollen wir hoffen, dass wir sie langfristig loswerden….

Die Fotos geben einen kleinen Einblick in die Aufführung der „7 Raben“. (zi)

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