Studienfahrt nach Lissabon (4+5) Reviewed by Momizat on . Der erste Tag in Lissabon Nach drei Stunden Flug waren wir in Lissabon angekommen und besprachen im Gemeinschaftsraum des Hostels direkt unsere Pläne für unsere Der erste Tag in Lissabon Nach drei Stunden Flug waren wir in Lissabon angekommen und besprachen im Gemeinschaftsraum des Hostels direkt unsere Pläne für unsere Rating: 0

Studienfahrt nach Lissabon (4+5)

Der erste Tag in Lissabon

Nach drei Stunden Flug waren wir in Lissabon angekommen und besprachen im Gemeinschaftsraum des Hostels direkt unsere Pläne für unsere Studienfahrt.

Wir verblieben auch nicht lange in unserem Hostel und begaben uns direkt auf den Weg in das Zentrum, um uns einen Überblick Lissabons zu verschaffen. Während unserer ersten Erkundungsreise fuhren wir mit der berühmten Straßenbahn Nr. 28 in Richtung Prazeres, einem sehr bekannten Friedhof der Stadt. Diese Straßenbahn ist dafür bekannt, dass sie schon fast 100 Jahre alt ist und sich durch die engsten Gassen mit den anstrengendsten Steigungen in Lissabon schlängelt. Während der Fahrt sahen wir viele tolle Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Basilika da Estrela, welche sehr durch ihre verzierte Barock-Fassade auffällt. Nach unserer wunderschönen Fahrt hatten wir in der Markthalle Campo de Ourique ein tolles Abendessen. Als Nachtisch gönnten wir uns ein Eis in der besten Eisdiele der Stadt –  natürlich gingen wir von dort zu Fuß zurück ins Zentrum!

Und nach einem anstrengenden Tag gingen wir alle zurück ins Hostel und erholten uns, um am nächsten Tag die Stadt mit voller Motivation weiter zu erkunden.

Der zweite Tag in Lissabon.

Heute führte uns Guided Tour durch diverse Stadtteile Lissabons wie zum Beispiel Baixa, Bairro Alto oder Chiado. Ziel unserer Tour waren die vielen Aufzüge in der Stadt. Lissbaon ist auf zahlreiche Hügeln erbaut und so mancher Höhenmeter ist bei einer Stdterkundung zurückzulegen. Der bekannteste Aufzug ist wohl Elvador de Santa Justa, welcher den Stadtteil Baixa mit dem Stadtteil Chiado verbindet.

Im Anschluss hatten wir alle etwas Freizeit, um die bisherigen Eindrücke der Stadt zu vertiefen und eigene Schwerpunkte dabei zu setzen. Außerdem kosteten wir, was die Küche Lissabons zu bieten hat. Nachdem wir dann das größte Ozeanarium Europas besichtigt hatten, versammelten wir uns an einer wunderschönen Aussichtsplattform namens Miradouro Santa Catarina und hatten dort ein schönes Picknick zu entspannender Fado-Musik, um unseren Abend perfekt ausklingen zu lassen.

 

Der dritte Tag in Lissabon

Am dritten Tag unserer Studienfahrt fuhren wir mit dem Bus nach Sintra. Ein toller Palast  war unser Ziel, der Palacio de Pena. Ursprünglich war dieser Palast als Klosteranlage errichtet worden. Diesen Charakter hat das Gebäude bis heute behalten- zumindest die alten Gebäudeteile. Wir waren uns schnell einig: Dieser Palast ist eine wahre Freude unkonventioneller Bauweisen. Der aus Deutschland stammende König Dom Fernando II. ließ gotische, manuelinische, barocke, maurische und indische Einflüsse zu einem Kunstwerk verschmelzen. Kurz: wir besichtigten an diesem Tage das Neuschwanstein Portugals. 

Danach machten wir uns auf den Weg zur Küste, um Cabo da Roca zu erkunden und zu besichtigen. Es handelt sich dabei um den westlichsten Punkt des europäischen Festlands – sozusagen die Nasenspitze Europas.  Dort hatten wir die Möglichkeit bei einer kurzen Pause die wunderschöne Aussicht auf das Meer zu genießen – ein toller Ort für Fotos!
Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Stadtteil Alfama- einer der ältesten Stadtteile Lissabons. Durch die engen Straßen der Altstadt ging es immer weiter nach oben – zum Castelo de São Jorge. Dort konnten wir uns nach einigen Vorträgen unserer Mitschüler die Burg selbst erkunden. 
Der Besuch der Catedral Sé durfte natürlich nicht fehlen, da sie ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt ist. Durch ihre massige Bauweise erinnert diese Kathedrale von außen eher an eine mittelalterliche Burg. Das Kircheninnere lädt zur inneren Einkehr ein. Anschließend erkundeten wir die Alfama auf eigene Faust, denn jeder wollte seine eigenen Schätze entdecken. Den Abend verbrachten wir alle gemeinsam, um uns unsere Eindrücke des Tages zu erzählen.

 

Der vierte Tag in Lissabon

Der Tag begann mit etwas Freizeit für die Schüler. Um 8:30 ging es mit der U-Bahn in die Innenstadt, wo viele die Gelegenheit nutzten, um nochmal Shoppen zu gehen oder die kulinarischen Spezialitäten auszuprobieren. Nachdem sich die Schüler verpflegt hatten, haben wir uns für den Tagesausflug zusammen gefunden. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg nach Belém, einem etwas abgelegeneren Stadtteil Lissabons. Dort schauten wir uns zunächst das bekannte Mosteiro dos Jerónimos an. 

Das Hieronymuskloster wurde im Jahre 1502 von König Manuel I. erbaut und zeichnet sich durch seine reich verzierte Kalksteinfassade aus. Das Kloster beherbergt die Gräber vieler Mitglieder der Königsfamilie, aber auch bekannte Seefahrer und Entdecker wie Vasco da Gama sind dort beigesetzt. 

Danach begingen wir noch den direkt anliegenden Kreuzgang des Klosters, der durch seine Größe und portugiesische Baukunst beeindruckt. Eine typische Spezialität aus Belém sind natürlich die Pastéis de Belém. Diese Blätterteigtörtchen sind mit Pudding gefüllt und sind jedem weiterzuempfehlen. Das Rezept ist schon über 180 Jahre alt und es wird immer noch danach gebacken.

Daraufhin betrachteten wir das Padrão dos Descobrimentos. Das Monument wurde zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet. Zum Ufer zeigt sich ein Schwert, zum Fluss ein Boot mit Heinrich dem ersten als Kapitän und seinem Gefolge. Er selbst war nie wirklich auf der See, hatte jedoch großen Einfluss auf das Wachstum Portugals und die Erschließung neuer Länder. Zuletzt schauten wir uns den Torre de Belém, der als Wach- und Leuchtturm 1521 erbaut wurde.

So endete auch unser letzter Tag in Lissabon. Wir haben sehr viel Neues erlebt, gesehen und entdecken dürfen.

Der fünfte Tag in Lissabon

Es war der Tag der Abreise gekommen. Schon um 7 Uhr morgens standen alle mit ihren Koffern und Gepäck bereit und es ging Richtung Deutschland. Eine spannende und ereignisreiche Studienfahrt hatte nun ihr Ende gefunden.

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