Das Copernicus-Gymnasium hat ein neues Dach (Bau 1) Reviewed by Momizat on . Lange Zeit hat der Bau der Copernicus-Gymnasiums, der in den späten 60ern bezogen worden war, den Stürmen und Wettern der Jahrzehnte getrotzt. Doch auch ein Geb Lange Zeit hat der Bau der Copernicus-Gymnasiums, der in den späten 60ern bezogen worden war, den Stürmen und Wettern der Jahrzehnte getrotzt. Doch auch ein Geb Rating: 0

Das Copernicus-Gymnasium hat ein neues Dach (Bau 1)

Lange Zeit hat der Bau der Copernicus-Gymnasiums, der in den späten 60ern bezogen worden war, den Stürmen und Wettern der Jahrzehnte getrotzt. Doch auch ein Gebäude aus Stahl und Beton kann nicht ewig der Zeit standhalten und hin und wieder fand schon der Regen seinen Weg in das Gebäude hinein. So begannen im alten Schuljahr 2017/18 die Sanierungsarbeiten am Flachdach von Bau 1, welches aus dem Jahr 1968 stammte.

Bilder: Jürgen Braun

Sanieren heißt, nicht einfach neue Schindeln aufzulegen, sondern ein in sich geschlossenes Konzept zu entwickeln, welches auch Bau 2 einschließt, der im kommenden Jahr ebenfalls ein neues Dach erhalten wird.

Es gehört dazu, 556 Stück Lichtkuppeln ausbauen und zu entfernen (80 x 80 cm), welche bisher nur mäßiges Licht und Sonnenschein hereinließen, aber im Winter zunehmend auch Kälte und im Frühsommer Gluthitze. Viele Generationen an Schülerinnen und Schülern sind die Lichtkuppeln auch deshalb in guter Erinnerung, da die ansässigen Krähen seit Jahrzehnten auf ihnen gedankenverloren ihre Nüsse knackten, fröhlich herumhampelten und teilweise die Lehrer im darunter liegenden Klassenzimmer überkrächzten. Da die Krähen sich ein neues Terrain würden suchen müssen, hieß auch, ein neues Lichtkonzept musste her, da eine Dämmung der obersten Geschossdecke mit Gefälledämmung entsprechend der Energieeinsparverordnung jeglichen Lichteinfall ausschließen würde… aber auch den Regen.

Das Architekturbüro Brecht erhielt den Zuschlag für die Planung der Sanierungsarbeiten und konnte gemeinsam mit der Stadt Philippsburg, welche den Umbau finanzierte, loslegen. Hier durfte auf baubegleitende Maßnahmen und wichtiges Vorwissen zugegriffen werden, da der Bauhof unter der Leitung von Herrn Springer, der Hausmeister der Schule, Herr Hormuth, und Herr Seelinger vom Bauamt mit Rat beiseite standen, und auch mit Tat. An dieser Stelle sei allen Beteiligten sehr herzlich gedankt!
Nach Abschluss der Arbeiten, die aus Lärmschutzgründen in die Sommerferien gelegt worden waren, ist bereits jetzt feststellbar: es ist deutlich wärmer und vor allem wieder richtig hell. Das neue Lichtkonzept lässt den Gulliver-Fries in Bau 1 neu erstrahlen, das auf dem Dach aufgesetzte Lichtband fängt Sonnenlicht ein und leitet jenes auf direktem Weg in den Bau hinein. Dabei blieb es bei der Sanierung im Sommer nicht. Es wurde eine neue RWA-Anlage eingebaut, die auch zu Lüftungszwecken benutzt werden kann, zudem eine zusätzliche Lüftungsanlage für innenliegende Räume. Eine Ertüchtigung der Fluchtwegebeleuchtung mit energiesparenden LED-Downlights wurde ebenso durchgeführt – die Erneuerung der Blitzschutzanlage nach den neuesten Regeln der Technik bildete das Tüpfelchen auf dem „i“.
An dieser Stelle sei besonders dem Projektleiter, Jürgen Braun, gedankt, der es mit seinem Team schaffte, Regen, Kälte und Hitze aus Bau 1 zu verbannen und das pünktlich innerhalb des geplanten Zeitfensters. Beinahe noch wichtiger, es wurde von allen Seiten im Sinne der Schülerinnen und Schüler gedacht und gehandelt.
Die Schulleitung, das Lehrerkollegium und die Schüler des Copernicus-Gymnasiums bedanken sich in diesem Zusammenhang beim Gemeinderat der Stadt Philippsburg, allen voran Herrn Bürgermeister Stefan Martus, für die allen zugutekommende Entscheidung, die vorgenannte Sanierung durchzuführen.
In den Sommerferien 2019 wird Bau 2 eine Generalüberholung erleben und sich der Lichthof im kommenden Herbst in neuem Licht erhellen. Die Krähen haben ein Problem. (ki)

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