Wenn alles schläft nur eine wacht… Reviewed by Momizat on . ... muss das nicht zwingend auf langweiligen Unterricht zurückzuführen sein, sondern funktioniert auch nach dem 1.! Spiel bei JtfO Beachvolleyball. Doch der Rei ... muss das nicht zwingend auf langweiligen Unterricht zurückzuführen sein, sondern funktioniert auch nach dem 1.! Spiel bei JtfO Beachvolleyball. Doch der Rei Rating: 0

Wenn alles schläft nur eine wacht…

… muss das nicht zwingend auf langweiligen Unterricht zurückzuführen sein, sondern funktioniert auch nach dem 1.! Spiel bei JtfO Beachvolleyball. Doch der Reihe nach:

Auch dieses Jahr war das CopGym bei allen Wettkampfklassen im Beachvolleyball vertreten, in der WK3 erstmalig auch bei den Damen. Als erstes durften die „Alten“ der WK1 in Rüppurr ran, allerdings gab es hier am 14. Juni 2018 trotz moralischer und musikalischer Unterstützung durch Alex Weishäupl auf dem RP-Finale nicht viel zu holen. Im Spielmodus 2 vs. 2 (je ein weibliches und männliches Duo sowie ein mixed, genau wie bei WK 2) spielten Lisa Weishäupl, Lara Sand, Jenny Dettmann, Marvin Schulz, Somo Sooki, Julian Manzl und Luis Wörz. Zwar konnten einzelne Spiele gewonnen geworden (von Sand/Wörz sowie Schulz/Sooki), allerdings kam man in einem starken Feld nicht über Platz 8 hinaus.

Am 3. Juli folgte das Turnier der WK 2 auf der Anlage der TSG Rohrbach in Karlsruhe. Hier kam der erste Tiefschlag bereits einige Tage zuvor in Form eines ärztlichen Bulletins: Sportverbot für Linus (und JtfO ohne Biester ist ungefähr so erfolgsversprechend wie eine WM mit Gomez, bzw. ohne Stindl und Orlishausen). Zudem fiel Celine (ebenso wie Niklas bei WK 3) aus, da sich ganz kurzfristig und völlig überraschend ein Termin in Berlin dazwischen geschoben hatte. Allerdings würde man Raphael Dohn, Paul Pistorius, Tom Wagner, Lara Sand, Lisa Weishäupl (unterstützt von A-K Roscha, die dankenswerte eingesprungen ist und trotz einer in der Vorrunde zugezogenen, im Volleyball wenig förderlichen Daumenverletzung durchgehalten hat) nicht gerecht, würde man ihren Einsatz (und ihren Erfolg) mit dem von Jogis Exweltmeistern vergleichen. Einem Sieg 2:1 gegen das MPG aus Rüppurr (Siege für Dohn/Wagner sowie Sand/Pistorius) folgte eine sehr knappe Niederlage gegen das LMG Berghausen (nach einem Sieg für Dohn/Pistorius und einer Niederlage von Roscha/Wagner verloren Sand/Weishäupl im Tiebreak). Im entscheidenden Spiel gegen Sandhausen sollten Dohn Pistorius und Sand/Weishäupl für die beiden Punkte sorgen. Während es bei den Jungs gelang (und die Vorrunde somit ungeschlagen beendet wurde), verloren die Damen nach gewonnenem 1. Satz etwas den Faden und den 2. Satz, wodurch der Halbfinaltraum doch noch zu platzen drohte. An dieser Stelle kam allerdings frohe Kunde von Mixedfeld: Wagner/Roscha konnten ihre Gegner einigermaßen überraschend in 2 knappen Sätzen bezwingen, womit Sieg und Halbfinaleinzug feststanden (und das Spiel bei den Damen bei 1:1 beendet wurde). Im Halbfinale war dann nicht viel zu holen, einzig Dohn/Pistorius konnten dank großer kämpferischer Leistung einigermaßen mithalten und die beiden Sätze recht ausgeglichen gestalten. Obwohl damit der Einzug ins Finale- der gleichzeitig die Qualifikation für das Landesfinale bedeutet hätte – verpasst war, ist ein 3. Platz beim RP-Finale hinter den Vereins- und Auswahlspielern aus Heidelberg und Walldorf ein mehr als großer Erfolg. Diverse Runden Spikeball und Frisbee rundeten den Tag ab und sollten das Eingangsbild der schlafenden Athleten in Verbindung mit Temperaturen von >30° und Sonne satt auch erklären. 

Den Abschluss der diesjährigen Beachvolleyballwettbewerbe machte die WK 3 auf der Anlage beim Bundesliganachwuchs in Bühl. Die nach diversen Ausfällen (s.o.) überschaubaren Erwartungen an Herren und Damen (es wird jeweils in einem eigenen Turnier 3 vs. 3 gespielt) wurden im 1. Spiel weiter gedämpft, als die Jungs das Spiel zwischen dem späteren Drittplatzierten und dem Turniersieger aus Bühl pfeifen durften – es gab großen Volleyballsport zu sehen. Gegen beide Mannschaften machten Mika Schwab, Jona Bohlinger und der für Niklas eingesprungene Nik Meier zwar – v.a. verbal – eine gute Figur, zu gewinnen gab es hier allerdings nichts und das Halbfinale sollte somit ohne Philippsburger Beteiligung stattfinden. Da man allerdings die beiden weiteren Spiele (einmal souverän, einmal mit nur einem Punkt Vorsprung) gewinnen konnte, reichte es für einen guten 5. Platz. Noch erfolgreicher als auf dem Feld war man allerdings neben dem Feld: Aufgrund Mikas herausragenden Leistungen auf dem Schiedsrichterstuhl wurde unser Gespann (ein weiterer Gegensatz zur WM in Russland, wo Felix Brych lediglich ein Vorrundenspiel leiten durfte) für das Finale nominiert – vielleicht wäre das eine erfolgsversprechendere Karriereoption als das Fußball- oder Volleyballfeld. 

Das (wohl) erste WK3-Damenteam in 53 Jahren CopGym, bestehend aus Theresa Göckel, Sinja Roth, Chiara Seith (alle aktiv beim TV Liedolsheim) und Leah Geißler und Leonie Heilig (beide CVJM Graben), konnte das Ergebnis der Jungs sogar noch überbieten: Sämtliche Vorrundenspiele konnten – u.a. Dank Sinjas Aufschlägen und einer nicht ganz unglücklichen Auslosung – souverän gewonnen werden. In der Finalrunde gegen die beiden anderen Gruppensieger wurden uns dann doch die Grenzen aufgezeigt, allerdings hat ein 3. Platz auf RP-Ebene die Erwartungen mehr als übertroffen und hat in Verbindung mit dem Ambiente und den Abkühlungsmöglichkeiten des Bühler Freibades hoffentlich Lust auf weitere Auftritte in den kommenden Jahren gemacht. 

3 Tage mit bestem Beachvolleyballwetter, jederzeit gute Stimmung, kein unpünktlicher Schüler, keine vergessenen Ausweise, keine größeren Verletzungen, keine mitgereisten Friseure, kein sich minutenlang auf dem Boden wälzender Neymar und keine vorzeitige Heimreise zu bereits von Italienern und Holländern belagerten Stränden und dann noch zwei 3. Plätze und ein 5. Platz auf RP-Ebene im Gepäck – da muss man sich nicht mal hinter Erfolgscoach Bechters Fußballjungs verstecken. 

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