Die Klasse 10a blickt zurück auf das Schuljahr Reviewed by Momizat on . Von Kröten, Diamanten, Leichen unterm Küchentisch und Cowboys in Gold  (Die Klasse 10a blickt zurück auf das Schuljahr) Dezember 2017: Im Duftlabor Philippsburg Von Kröten, Diamanten, Leichen unterm Küchentisch und Cowboys in Gold  (Die Klasse 10a blickt zurück auf das Schuljahr) Dezember 2017: Im Duftlabor Philippsburg Rating: 0

Die Klasse 10a blickt zurück auf das Schuljahr

Von Kröten, Diamanten, Leichen unterm Küchentisch und Cowboys in Gold  (Die Klasse 10a blickt zurück auf das Schuljahr)

Dezember 2017: Im Duftlabor Philippsburg (Anastasia)

Paris, 1738: Einer der grausamsten und genialsten Mörder, Jean-Baptiste Grenouille (zu deutsch: „Die Kröte“) wird geboren. Sein Bereich: Die Gerüche. Und die Klasse 10a auf seinen Fersen. Eine Stelle in dem Buch „Das Parfüm“ faszinierte uns besonders: Jean-Baptiste Grenouille stellte ein Parfüm her, das ganz wie der Mensch roch. 

Herr Zinn dachte sich deswegen etwas für uns aus: Für den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien sammelten wir alle zusammen Zutaten, aus denen der Geruch besteht. Die frische-ölige Schicht, z.B Eukalyptus-Öl oder Lavendel, und die schlecht riechende Schicht, z.B Horn oder verdorbenes Ei. So mischten wir, mit der Hilfe von Frau Fritsche, die Zutaten zu einem Parfüm. Nach den Ferien öffneten wir die Flaschen und waren vom Ergebnis überrascht: Die Gerüche waren fast bei allen Gruppen so, wie wir sie uns in etwa bei Grenouille vorstellten. Mit diesem Experiment beendeten wir diese Einheit, doch Jean Baptiste Grenouille wird auf jeden Fall noch weiterhin in unserem Gedächtnis bleiben. 

Zum „Nachkochen“ für Interessierte die Antwort auf die Frage, wie er denn nun riecht, der Mensch:

Basis

Katzendreck

Essig

Salz

Käse

Sardine

Ei

Castoreum

Ammoniak

Muskat

Horn

Schweineschwarte

Zibet

Ölig-frische Schicht

Pfefferminz

Lavendel

Terpentin

Limone

Eukalytus

Geranium

Rose

Orangenblüte

Jasmin

Februar 2018: Adventure Box/Escape Rooms Karlsruhe (Ronja und Aliesa)

Datum: 08. Februar 2018 – Standort: Karlsruhe – Mission: Zusammenhalt und Teamarbeit – TeilnehmerInnen: Klasse 10a – Auftraggeber: Herr Zinn und Herr Jutzi

1. Aufgabe: Selbstständigkeit

Die TeilnehmerInnen organisieren sich ihre Tickets für die Escape-Rooms selbst.

2. Aufgabe: Teamfindung

Die TeilnehmerInnen finden sich in den ausgelosten Gruppen (SchülerInnen und Lehrer gemischt) wieder.

3. Aufgabe: Zusammenhalt

In den verschiedenen Escape-Rooms (Vakium, Die Zeitmaschine, Das fünfte Element, Mission Impossible) müssen die TeilnehmerInnen, die Klasse 10a, in einer Zeitspanne von 60 Minuten Ruhe bewahren, Zusammenhalt beweisen und die Missionen meistern. 

Vakium: Das Team hat die Aufgabe, eine Explosion im physikalischen Labor zu verhindern und somit die Stadt Karlsruhe vor ihrem Untergang zu bewahren.

Mission Impossible: Das Team muss in dunklen Höhlen knifflige Sicherheitssysteme überwinden , um den berühmten Aurora Diamanten zu sichern. Indiana Jones lässt grüßen!

Das fünfte Element: Das Team hat die Aufgabe, Rätsel und Geheimnisse beim Tunnelbau Karlsruhes zu lüften.

Die Zeitmaschine: Das Team muss die Welt retten und dafür Hinweise in der Wohnung eines Professors, der in dieser nicht vorzufinden ist, finden.

4. Aufgabe: Auch Außerhalb Teamgeist fördern:

Die Gruppen, die nicht gerade dabei sind, eine Mission zu erfüllen, nehmen sich eine Auszeit in der Karlsruher Innenstadt und erfüllen ihre Grundbedürfnisse (Essen, Shoppen).

Mission abgeschlossen! Und: Wie war´s?

Leon: „Die Räume waren sehr abwechslungsreich und auch die Hilfen, die man bekam, wenn man nicht weiter wusste, waren gut. Man hatte immer etwas zu tun, also es gab immer ausreichend ‚Material‘, so dass alle etwas machen konnten.“

Nico: „Als der Ausflug in die ‚Adventurebox‘ beschlossen wurde, war ich zunächst skeptisch und meine Erwartungen waren niedrig, da ich noch nie von einem ‚Escape Room‘ gehört hatte. Doch als es dann losging und ich mich in die verschiedenen Räume einleben konnte, fühlte ich mich wie James Bond und Albert Einstein zusammen. Durch tolle Rätsel und spannende Aufgaben ist der Spielspaß garantiert und durch das notwendige Teamwork, ohne das man in den Räumen nicht weiter kommt, wird die Truppe stark zusammengeschweißt. Vor allem der Raum ‚Mission Impossible‘, ist eine absolute Empfehlung von mir.“ 

Anastasia: „Ich fand die Escape-Rooms echt gut. Es war alles super organisiert und hat uns allen Spaß gemacht. Ich empfehle es allen, denen Rätsel und Abenteuer gefallen.“ 

Andrea: „Es war spannend und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich fand gut, dass man mit Leuten in Kontakt war, mit denen man vielleicht nicht so viel machen würde.“ 

Noah: „Ich fand, die Escape Rooms haben alle Schüler und Schülerinnen mehr zusammengebracht, man musste einfach im Team arbeiten. Man war richtig im Spiel drin und wollte so schnell wie möglich raus, um die anderen zu schlagen.“ 

Juli 2018: Shakespeare in Mannheim 

Die 10a ging am 11.7. nicht einfach nur ins Theater; sie MACHTE Theater! Das Theaterexperiment im Kinder- und Jugendtheater Mannheim band die SchülerInnen ins Stück ein und ließ sie Teil von Shakespeares „Romeo und Julia“ werden. Entweder war man plötzlich mittendrin im Maskenball, auf dem Romeo und Julia anbandeln. Oder Teilnehmer eines chats zwischen den Capulets und Montagues. Oder sogar Teil eines Videos in Dauerschleife, Lewin durfte Tybald im Moment seines Todes spielen! Als eine Art von Moderator fungierte eine männliche Figur, die mit langem goldenem Kleid und Cowboystiefeln ausgestattet war. Sie hatte es uns besonders angetan!

In der anschließenden Diskussion mit den Schauspielern diskutierte man Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Einbeziehung des Publikums.

Juli 2018: Jeff Wall in Mannheim

Jeff Walls Fotografien ‚spielen‘ gerne an abgelegen Orten, verwaisten Hinterhöfen und Hinterzimmern oder auch unter Brücken. Bei unserem Besuch der Kunsthalle in Mannheim am 20.7. hatten wir Gelegenheit, in diese Bildwelten einzutauchen und die Fotos danach zu befragen, welche Geschichten sie ‚abwerfen‘. Jeff Wall erzählt sie uns nicht, wir müssen sie uns selbst erzählen – mit Hilfe seiner Bilder! Und so wird der Schlaflose, der sich verzweifelt unter den Küchentisch verzieht („Insomnia“), zur sterbenden Drogenleiche. So wird der Grünstreifen unter einer Autobahnbrücke zum neuen Paradies („Storyteller“). Und auch für den einsamen Kellerbewohner halten wir einen Trost bereit, verkörpert in der einen oder anderen Lampe, die einfach viel magischer leuchtet als die anderen („Invisible Man“).   

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