Praktikum an der Universität (KIT) Reviewed by Momizat on . Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ermöglichte sechs Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt der Nanotechnologie. Am Sonntag, den 22.10. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ermöglichte sechs Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt der Nanotechnologie. Am Sonntag, den 22.10. Rating: 0

Praktikum an der Universität (KIT)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ermöglichte sechs Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt der Nanotechnologie. Am Sonntag, den 22.10.2017, trafen wir uns in der Jugendherberge in Karlsruhe um den Verlauf der vor uns liegenden Woche zu besprechen.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Montagmorgen wurden wir dann auch schon im Institut für Nanotechnologie auf dem Campus Nord des KIT von Doktor Valasek auf Englisch begrüßt, der uns auch schon erste Einblicke in die Theorie der Nanotechnologie ermöglichte und uns die Labore zeigte. Nach dem Mittagessen durften wir unter Argonatmosphäre unsere erste eigene Knopfzelle bauen.

Der zweite Tag begann mit einem Einblick in einen Kryostaten, eine Art Gefrierschrank der bis zu wenigen Millikelvin Temperatur erzielen konnte. Mittags synthetisierten wir dann unsere ersten eigenen Chemosensoren, welche zur Detektion von Wirkstoffen oder Krankheitserregern dienen – ein erster Schritt in die Krebsbehandlung.

Mittwochs stellten wir nanokristalline Metalle her, welche wesentlich belastbarer sind als herkömmliche Metalle. Anschließend erhielten wir Einblicke in die Welt des Einzelmolekül-Magnetismus, welche die Grundlage für Quantencomputer darstellen. Der Donnerstag stand ganz im Namen der Mikroskopie. Zuerst mikroskopierten wir Materialien mittels eines Transmissionselektronenmikroskop und anschließend mit dem Rasterelektronenmikroskop.

Am letzten Tag durften wir dann noch 2D- und 3D-Gegenstände im Mikrometerbereich drucken.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das KIT uns einen beeindruckenden Einblick in die Welt der Nanotechnologie ermöglicht hat. Wir haben viel Wissenswertes erfahren und uns wurde deutlich gemacht, dass Englisch die Sprache der Forschung ist, sowie die Theorie hinter den Experimenten wesentlich komplexer und weitreichender ist, als man denken würde.

Wir bedanken uns herzlich beim KIT, VDI und BMBF für eine sehr informative Woche, sowie der Organisation und der Finanzierung des Praktikums.

Bericht: Felix Hoffmann

 

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