7d besucht Kloster – Wie haben Mönche und Nonnen gelebt? Reviewed by Momizat on . Wie haben mittelalterliche Mönche und Nonnen im Kloster gelebt? Was haben sie den Tag über gemacht und wie sah ein Kloster eigentlich genau aus? Diese und weite Wie haben mittelalterliche Mönche und Nonnen im Kloster gelebt? Was haben sie den Tag über gemacht und wie sah ein Kloster eigentlich genau aus? Diese und weite Rating: 0

7d besucht Kloster – Wie haben Mönche und Nonnen gelebt?

Wie haben mittelalterliche Mönche und Nonnen im Kloster gelebt? Was haben sie den Tag über gemacht und wie sah ein Kloster eigentlich genau aus? Diese und weitere Fragen waren im Geschichtsunterricht der Klasse 7d beim Thema „mittelalterliche Lebenswelten“ aufgekommen. Bei bestem Ausflugswetter wollte sich die Klasse – begleitet von Praktikant Korn und Geschichtslehrer Oberacker – dazu ein besseres Bild machen und reiste deshalb mit der S-Bahn von Philippsburg in den Kraichgau zum ehemaligen Zisterzienserkloster Maulbronn. Dieses gehörte zum Bistum Speyer und ist die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen.

Nach einem Fußmarsch durch den bunten Herbstwald und einer Frühstückspause vor den Toren des Klosters erwartete uns drinnen eine Mitarbeiterin zur Klosterführung. In gut einer Stunde erfuhren wir, wie die schwäbischen Mönche in der Fastenzeit den Herrgott „beschissen“ haben (Maultauschen), was es mit den „11-Finger-Wein“ auf sich hat und was es bedeutet, wenn die Mönche beim 1. Gebet mitten in der Nacht „die Klappe halten“ mussten. Wir bekamen den Kreuzgang und den berühmten Brunnen, den Speisesaal und das Parlatorium sowie natürlich die Klosterkirche zu sehen. Zudem informierte uns unsere Klosterführerin über die heutige Nutzung des Klosters (auf dem Klostergelände befindet sich u.a. das Maulbronner Rathaus und ein evangelischen Gymnasiums mit Internat und dem auf dem Brunnenhaus mit Blick in den Kreuzgang gelegen „schönsten Klassenzimmer Deutschlands“).

In der zweiten Stunde stand der 2. Teil des Benediktinermottos „ora et labora“ im Mittelpunkt: Was und wie haben die Mönche gearbeitet, wie haben sie ihre Ernährung sichergestellt? Zur Freude der 7d kam es nicht nur theoretische Erläuterungen, sondern jeder Schüler durfte sich – im Stile der mittelalterlichen Mönche, d.h. etwa mit Dinkel- und nicht mit Weizenmehl – sein eigenes Brot backen und im Stile einer Pizza belegen.

Zum Abschluss ging es noch einmal durch den Klosterhof und über die hohe Außenmauer, vorbei beim berühmten Faustturm, hin zum ehemaligen Fischteich des Klosters (heute das Freibad von Maulbronn). Danach machten wir uns gemütlich auf den Rückweg Richtung Bahnhof und selbst die stets kritische Schülerin A. gab in einer kleinen Reflexionsrunde zu Protokoll, dass es ein rundum gelungener Ausflug gewesen sei; erhält man doch vor Ort Einblicke und Eindrücke, die ein Schulbuch so niemals geben kann. (ob)

Clip to Evernote

© 1998-2017 Copernicus-Gymnasium

Scrolle zum Anfang