Wie das Wasser in die Flasche kommt und was das kostet Reviewed by Momizat on . Am 19. Juli 2017 besuchten die 8d den Getränkehersteller Wiesentaler Mineralbrunnen, um im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts einmal einen regional bedeut Am 19. Juli 2017 besuchten die 8d den Getränkehersteller Wiesentaler Mineralbrunnen, um im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts einmal einen regional bedeut Rating: 0

Wie das Wasser in die Flasche kommt und was das kostet

Am 19. Juli 2017 besuchten die 8d den Getr√§nkehersteller Wiesentaler Mineralbrunnen, um im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts einmal einen regional bedeutenden Betrieb von innen zu erkunden.¬†Herr Oberacker hatte alles perfekt organisiert und hielt vor dem Firmengeb√§ude ab 8.30 noch eine Stunde Unterricht – im Realklassenzimmer Leben. Dann wurde die muntere Truppe vom Gesch√§ftsf√ľhrer und Inhaber, Herrn S√§lzler, begr√ľ√üt und die F√ľhrung begann.

Es war nun schon der vierte Besuch bei Wiesentaler und der Getr√§nkehersteller hat sich so zu einem stillen Kooperationspartner des Copernicus-Gymnasiums entwickelt. Viele Achtkl√§ssler waren schon hier, da man an dieser Stelle wunderbar die Einheit Wirtschaft an einem Beispiel anschaulich erleben kann, das jede Sch√ľlerin und jeder Sch√ľler kennt.

Alles beginnt im 108 Meter tiefen Brunnen, woraus das gesamte Wasser f√ľr die Produktion gepumpt wird. Wie dieses Wasser, mit Kohlens√§ure und Geschmacksstoffen versehen, dann in die Flaschen kommt, erkl√§rte Herr S√§lzler mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft.

Die leeren Flaschen kommen zun√§chst auf ein Laufband, auf welchem ihnen die Deckel abgeschraubt und die Etiketten unter einer bis zu 80 Grad hei√üen Laugendusche entfernt werden. Die gewaschenen Reste der Etiketten werden zusammengepresst und somit auf die Wiederverwertung vorbereitet. Das Laufband f√ľhrt weiter zu einem ‚ÄěInspektor‚Äú, der jede einzelne Flasche fotografiert, fehlerhafte erkennt und aussortiert. Im folgenden Teil des Betriebs werden die nun makellosen Flaschen bef√ľllt und mit Deckeln und Etiketten versehen. Das fertige Produkt kann nun in K√§sten gepackt und bereit zum Verkauf gemacht werden.

Gegen Ende gab es Brezeln und Wiesentaler-Getr√§nke. Dabei wurde die 8d auch als Tester in die Verantwortung genommen und durfte das neue Produkt ‚ÄěWiesentaler Cola‚Äú probieren, die gerade langsam auf dem Markt eingef√ľhrt wird.

Herr S√§lzler erz√§hlte noch vom Beginn des weit √ľber 100 Jahre alten Unternehmens‚Ķ wie die Urgro√ümutter Waldmeister einkochte und der Urgro√üvater die abgef√ľllte Limonade an den Haust√ľren der Wiesentaler verkaufte. Er erinnerte auch an das alte Pferdefuhrwerk, mit dem zu seiner Kindheit noch die Wasserflaschen ausgeliefert werden. Heute hat die Firma 24 Mitarbeiter und beliefert eine Region von Kaiserslautern und Worms bis hin nach Karlsruhe.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn S√§lzler und seinem Team, die nicht nur den Produktionsprozess f√ľr uns hin und wieder anhielten, sondern sich √ľber die Schulter schauen lie√üen. Ganz besonderer Dank gilt Herrn S√§lzler, der auf alle Fragen eine Antwort wusste und sehr deutlich den Zwiespalt eines jeden Unternehmers zwischen Freiheit und Verantwortung deutlich machte. (Ki)

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