JtfO Beachvolleyball 2017 Reviewed by Momizat on . In diesem Jahr nahmen wohl erstmalig in der Geschichte des Copernicus-Gymnasiums 4 Mannschaften – verteilt auf sämtliche 3 Wettkampf (Alters-) Klassen – an Juge In diesem Jahr nahmen wohl erstmalig in der Geschichte des Copernicus-Gymnasiums 4 Mannschaften – verteilt auf sämtliche 3 Wettkampf (Alters-) Klassen – an Juge Rating: 0

JtfO Beachvolleyball 2017

In diesem Jahr nahmen wohl erstmalig in der Geschichte des Copernicus-Gymnasiums 4 Mannschaften – verteilt auf sämtliche 3 Wettkampf (Alters-) Klassen – an Jugend trainiert für Olympia (JtfO) teil.

Den Anfang machten unsere „Alten“ im Wettkampf I: In Rüppurr fand am 20.6.2017 das RP-Finale der besten Mannschaften zwischen Bühl und Osterburken statt. Leider hatten wir diverse Ausfälle zu verzeichnen – JtfO-Routinier Jonas Manzl und Jasmin Geiger verletzt, D. Roth. Kurzfristig unpässlich. Das Rumpfteam mit Schwebel, Weishäupl und Sooki – unterstützt von den beiden Küken Hirtz und Blank aus der 11 schlug sich wacker, allerdings war mehr als der 7. Platz unter den 8 gemeldeten Teams nicht drin. Achtungserfolge erzielte unser Jungs-Doppel Weishäupl/Schwebel, die in 3 Spielen den Platz nur einmal als Verlierer verlassen mussten. Auch ohne den ganz großen sportlichen Erfolg hat sich der Ausflug in die badische Hauptstadt sicher gelohnt. Unser Dank geht an Levina+Nicole, die sich – als sehr gute Sportlerinnen, aber nicht unbedingt Volleyballerinnen – fern ihrer Spezialdisziplinen gegen „Volleyballprofis“ zu zweit aufs Feld getraut haben und so den anderen die Teilnahme erst ermöglicht haben!

Impressionen

Weiter gings am Freitag mit dem Kreisfinale der WK 2 (11er und 10er), weiter ging’s auch mit den Ausfällen (C. Walther), wobei es bei den ballaffinen Jungs aus 10a und 10b nicht ganz so schwer ist, einen adäquaten Ersatz zu finden. Mit 7 Athleten (Lisa Weishäupl, Levina Hirtz, Nicole Blank, Gideon Gilliar, Luca Herzog, Raphael Dohn und Geburtstagskind Luis Wörz) ging es bei bestem Beachvolleyballwetter per Bahn und Fußweg zum Stadion des Rastatter TV. Wir hatten insgesamt 4 Begegnungen zu bestreiten, in denen wir immer gut ausgesehen und auch einige Sätze und Spiele gewonnen haben, etwa Dohn/Wörz bei den Jungs. Besonders hervorgetan hat sich Allroundathlet L. Herzog, der trotz fehlender Spielpraxis neben seiner Physis auch taktisches Beachvolleyballgeschick aufs Feld brachte und v.a. im Mixed mit L. Weishäupl überzeugen konnte. Am Ende verpassten wir als 5. zwar die Qualifikation für das RP-Finale (Platz 1+2) zwar recht deutlich, trotzdem – und trotz einiger mit nur 2 Punkten Abstand verlorener Sätze – kann man aus Sicht aller beteiligten Copernicaner von einem sehr gelungenen Tag in Rastatt sprechen: Unser Team aus Fußballern, Schwimmerinnen, Turmspringerinnen, Turnerinnen, Kanu-Polo-Menschen und langhaarigen Tennissockenträgern hat Schülern aus Volleyballhochburgen wie Blankenloch, Rastatt oder Rüppurr meist gut Paroli geboten (und sie teilweise auch bezwungen) und hat auch bei Niederlagen die gute Laune nicht verloren.

Einiges änderte sich bei unseren Jüngsten in der WK 3 (27.6.): Keine Ausfälle (und keine Frauen), Naher Osten (Mühlacker) statt Rheinschiene, 3er Teams (statt 3 Spiele 2 vs. 2). Bereits beim Umstieg am Hbf. wurde unseren beiden Teams (10a mit Linus Biester, Paul Pistorius, Nils Klein und 10b mit Robin Schubert, Tom Wagner, Rafael Dohn) klar, dass es mit dem Turniersieg wohl nichts werden dürfte, traf man doch auf die beiden Nachwuchsmannschaften der badischen Volleyballhochburg TV Bühl (1. Bundesliga). Der Turnierverlauf der 10b ist schnell erzählt: In der 4er Vorrunde ging es gegen 2 mit Auswahlspielern gespickte Teams – die bereits erwähnten Bühler sowie das Helmholtz-Gymnasium (nicht die Musiker aus Karlsruhe, sondern das Sportgymnasium aus Heidelberg). Dementsprechend war hier nichts zu holen, auch wenn man phasenweise gut mithalten und gutes Volleyball zeigen konnte. Trotz des Sieges im 3. Vorrundenspiel waren die beiden Halbfinalplätze somit weg und es ging es maximal um Platz 5, welchen unsere 3 Jungs auch ziemlich (gegen das Humboldt-Gymnasium KA lag man im 2. Satz deutlich zurück) souverän nach Philippsburg holen konnten.

Etwas mehr Losglück hatte das (10)A-Team: 2 Spiele in der Vorrunde wurden – gegen z.T. auch jüngere Gegner – souverän gewonnen und da sich unsere Athleten etwas überraschend auch ganz knapp gegen die 2. Mannschaft aus Bühl durchsetzen konnten, stand man als Gruppensieger im Halbfinale! Leider trat Linus direkt vor dem Spiel auf ein bienenartiges Getier und musste trotz Behandlung durch den Bademeister leicht gehandicapt gegen die „Young Wikings“ aus Heidelberg antreten. Wider Erwarten konnten Biester mit Druck am Aufschlag, der fallrückziehende + blockende Pistorius sowie der im Angriff starke Klein mithalten und bis zum 13:13 (ein Satz ging bis 15) fast durchgehend eine Führung verteidigen. Obwohl der Satz doch noch abgegeben wurde, steckte man nicht auf und konnte durch eine starke kämpferische Leistung den spielstarken „Wikingern“ einen Satz abnehmen. Den Tiebreak – und somit den Finaleinzug – holten sich zwar die Heidelberger, trotzdem war man zu Recht stolz auf die gezeigte Leistung und hatte ein „geiles Spiel“ gemacht. Direkt im Anschluss ging es im „kleinen Finale“ gegen die schon aus der Gruppenphase bekannten Jungs von Bühl 2, die man wiederum besiegen konnte und so mit 4 Siegen und einer (knappen) Niederlage verdient einen wirklich guten 3. Platz mit nach Hause nehmen konnte!

Damit unsere 10er-Jungs auch nächstes Jahr bei JtfO – dann in WK 1 und WK 2 – teilnehmen können, werden (volley)ballafine Copernicanerinnen benötigt – dementsprechend freuen wir uns über neue weibliche (natürlich auch männliche) Gesichter in der Volleyball-AG im Schuljahr 2017/18. 

Zuletzt geht der Dank an alle Kollegen, die Klausuren oder Prüfungen verschoben und auf ihre Vordenker in Kursen und Klassen verzichtet haben, wodurch den betroffen Schülern und den jeweiligen Mannschaften die Teilnahme an JtfO erst ermöglicht wurde!

Ein großes Dankeschön geht auch an Herrn Oberacker, der in den vergangenen Jahren diese großartige Volleyball AG mit Herzblut aufgebaut hat, sie klug organisiert und die Wettkämpfe als Reizpunkte setzt, welche Spielerinnen und Spieler stets einen weiteren Schritt – dazu zählen auch Fallrückzieher – nach vorne bringt.

Vielen Dank!

 

 

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