Robust, sturmfest und von guter Qualität – von jungen Stieleichen und kleinen Copernicanern Reviewed by Momizat on . Sie sind von gutem Wuchs, kommen mit den meisten Schwierigkeiten zurecht und stehen für Wahrheit. Die Rede ist nicht von unseren Fünftklässlern, sondern vielmeh Sie sind von gutem Wuchs, kommen mit den meisten Schwierigkeiten zurecht und stehen für Wahrheit. Die Rede ist nicht von unseren Fünftklässlern, sondern vielmeh Rating: 0

Robust, sturmfest und von guter Qualität – von jungen Stieleichen und kleinen Copernicanern

Sie sind von gutem Wuchs, kommen mit den meisten Schwierigkeiten zurecht und stehen für Wahrheit. Die Rede ist nicht von unseren Fünftklässlern, sondern vielmehr von den zahlreichen Eichenbäumen, die unsere neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft im März 2017 pflanzten.  Gleich über 100 Eichen brachten unsere Fünftklässler in den Boden auf dem ehemaligen Munitionsdepot auf Philippsburger Gemarkung.

Revierleiter Christian Hautz begrüßte bereits früh morgens seine fleißigen Helfer. Herr Hautz und sein Team zeigten, wie die Bäume richtig in die Erde zu bringen sind. Das Pflanzloch muss mindestens so groß wie die Wurzel sein. Dann die Wurzeln in das Loch, Erde darauf und andrücken. Zum Schluss gibt man dem gepflanzten Baum noch einen Stecken. Dieser schützt den jungen Baum vor Wildfraß wie z.B. durch Rehe.  Die Einweisung fiel kurz aus. Mittlerweile hat es sich unter Copernicanern herumgesprochen, wie man einen Baum pflanzt. Seit über 20 Jahren leisten die Kleinsten des Copernicus-Gymnasiums einen Beitrag für eine nachhaltige Nutzung der Natur.

Wie in den Vorjahren überzeugte sich der Bürgermeister der Stadt Philippsburg, Herr Martus, vom Fleiß der Schülerinnen und Schüler. Das Munitionsdepot mit seiner Vergangenheit eignet sich nicht nur für einen erlebbaren Biologie-Unterricht, sondern auch für Geschichts- und Politikthemen. Die Eichen wurden direkt neben einem ehemaligen Wachturm der amerikanischen Streitkräfte gepflanzt. Heute tummeln sich dort neben gefährdeten Fröschen auch Rehe und Kaninchen.


 

Unsere einheimischen Eichen bieten einer Vielzahl von Insekten, Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Lebensraum. Den Bienen liefern die Eichen im Mai Pollen, im Juni Blatthonig. Die Früchte sind eine wichtige Nahrung für viele Vogel- und Säugetierarten.

Der Fußweg zum Munitionsdepot war weit. Doch am Ende waren sich alle einig: Es hat viel Spaß gemacht und auch nächstes Jahr werden junge Copernicaner wieder Bäume pflanzen! Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Bürgermeister Martus, bei dem Revierleiter Herrn Hautz und seinem Team sowie bei der Firma Gredler und Söhne aus Karlsdorf, die unsere kleinen Förster mit Brezeln und Getränken stärkte. (Uh)

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