Parisfahrt 2016 (3) Reviewed by Momizat on . »Paris«, wurde uns am Nachmittag des vierzehnten Aprils erklärt, »ist eine kleine Stadt«. Das war am ersten von vier Tagen in der französischen Hauptstadt, die »Paris«, wurde uns am Nachmittag des vierzehnten Aprils erklärt, »ist eine kleine Stadt«. Das war am ersten von vier Tagen in der französischen Hauptstadt, die Rating: 0

Parisfahrt 2016 (3)

»Paris«, wurde uns am Nachmittag des vierzehnten Aprils erklärt, »ist eine kleine Stadt«. Das war am ersten von vier Tagen in der französischen Hauptstadt, die rund zwanzig Schülerinnen und Schüler waren noch eingeschüchtert vom Ausmaß der Metropole und neugierig auf die Unternehmungen der nächsten Tage. Das Zitat stammt von jener Touristenführerin, die uns an diesem Tag die Stadt, ihre Struktur und ihre Geschichte nahebrachte. Das war schon eine ganze Menge zu laufen, doch sollten wir während des weiteren Aufenthalts noch viele Kilometer mehr laufen. Unser Weg führte uns am Freitag darauf auf den Friedhof Cimetiére du Pére, der einige französische, aber auch internationale Berühmtheiten wie Edith Piaf und Jim Morisson beherbergt, und in das berühmte Louvre, wo die Kunst-Vierstünder schon eher auf ihre Kosten kamen als der Französisch-Kurs, haben sie sich doch gerade erst eingehend mit den Skulpturen Michelangelos befasst, von welchen man hier den »Sterbenden Sklaven« von allen Seiten betrachten konnte. Es folgten die von uns vorbereiteten Vorträge zu weiteren berühmten Werken und eine Erkundung des gigantischen Museumskomplexes auf eigene Faust.

 

Chronologischen Anschluss fand unser Louvre-Besuch dann am nächsten Tag im Centre Pompidou, wo Picasso und Matisse die Wände zierten, wir aber auch noch aktuellere Vertreter zeitgenössischer Kunst betrachten konnten. Mit einem modernen Monument sollte dieser Tag auch enden, denn der letzte Ausflug des Samstags galt dem Eiffelturm bei Nacht.

Der letzte Tag stellte in gewisser Weise die Überleitung zum Schulstoff dar, denn das Musée Rodin ist dem Künstler gewidmet, der die nächsten Wochen im Mittelpunkt der BK-Stunden stehen wird. Gleichviel waren die Französisch-Vierstünder beeindruckt von den zahlreichen Studien und Werken des revolutionären Bildhauers.

So richtig überzeugt hat uns das »Paris ist eine kleine Stadt« dann doch nicht so recht, denn die häufigste Beschwerde seit Antritt der Reise war: zu viel Fußweg. Während die Schülerinnen und Schüler sich allerdings über schmerzende Beine oder auch zu teures Essen beschweren, ist ihnen immer noch eine ungebrochene Begeisterung anzuhören, die sicherlich keine kleine Stadt auslösen könnte. (Lukas Schreiner)

Und hier der zweite Teil der Bilder (Soukayna)

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