CopGym – jetzt wird’s musikalisch! Reviewed by Momizat on . Betritt man seit September das Copernicus-Gymnasium kann es passieren, dass es einem aus dem Musiksaal entgegenschallt... dann sind Herr Wimmer und sein vierst√ľ Betritt man seit September das Copernicus-Gymnasium kann es passieren, dass es einem aus dem Musiksaal entgegenschallt... dann sind Herr Wimmer und sein vierst√ľ Rating: 0

CopGym – jetzt wird’s musikalisch!

Betritt man seit September das Copernicus-Gymnasium kann es passieren, dass es einem aus dem Musiksaal entgegenschallt… dann sind Herr Wimmer und sein vierst√ľndiger Musikkurs bei der Arbeit.

„Der Vogelf√§nger bin ich ja,

„Stets lustig, heisa! hopsasa!

Der Vogelfänger ist bekannt

Bey Alt und Jung im ganzen Land.“

Nach 50 Jahren Copernicus-Gymnasium gibt es seit dem Schuljahr 2015/2016 zum ersten Mal einen vierst√ľndigen Musikkurs!

2017 steht das Abitur an und Herr Wimmer, der den Kurs leitet, wirkt begeistert: „Wir sind eine kleine Gruppe. Das Neigungsfach wird von sieben Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern besucht. Vier Stunden Unterricht stehen in der Woche an. Zwei davon werden gemeinsam mit dem zweist√ľndigen Musikkurs bew√§ltigt.“ Herr Wimmer, der auch hier vorne am Fl√ľgel sitzt, hat in den Sommerferien die Ber√ľhrungspunkte beider Gruppen herausgearbeitet und Methoden und Inhalte f√ľr den gemeinsamen Unterricht fein abgestimmt. „Das war nicht einfach und hat viel Schwei√ü gekostet. Aber es ist nun geschafft und nach dem ersten Halbjahr muss ich sagen – es hat sich gelohnt, es l√§uft hervorragend.“ In diesen Stunden widmet man sich der Musikgeschichte und einigen gro√üen Werken. Mozarts Zauberfl√∂te sei hier als Beispiel genannt.

Nicht nur gibt es am Copernicus nun das Neigungsfach Musik. Im kommenden Schuljahr wird das Gymnasium gemeinsam mit der Musik- und Kunstschule Philippsburg erstmals eine Bl√§serklasse¬†einf√ľhren. Dazu an dieser Stelle bald mehr.

Wenn nicht gemeinsam musiziert wird, trifft sich der Neigungskurs jeden Mittwoch im kleinen Kreis. Wimmers Schulmusikanten lernen hier von ihrem Maestro immer wieder etwas Neues: sie analysieren vierstimmige Sätze und schreiben selbst welche, sie hören Dreiklänge und Intervalle und seine Rhythmusdiktate bringen alle zum Wippen. Vom neapolitanischen Sextakkord bis hin zum Trugschluss- das Steckenpferd des Kapellmeisters -, alles, was das Musikherz begehrt, wird aufgetischt.

Die ersten beiden Klausuren wurden bereits mit Erfolg hinter sich gebracht. Die Sch√ľler sind motiviert: „Wir freuen uns auf die weiteren Stunden in unserem Musikkurs. Auch auf das eifrige Bestimmen von verk√ľrzten¬†Doppeldominantseptnonakkorden und deren Artgenossen.“

Und wenn es mal schwer von der Hand geht, l√§sst es sich Herr Wimmer nicht nehmen, selbst in die Tasten zu greifen und inbr√ľnstig zu intonieren:

„Der Vogelf√§nger bin ich ja,

„Stets lustig, heisa! hopsasa!

Der Vogelfänger ist bekannt

Bey Alt und Jung im ganzen Land.

Wei√ü mit dem Locken umzugeh’n, ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

Und mich aufs Pfeifen zu versteh’n.

Drum kann ich froh und lustig sein;

Denn alle V√∂gel sind ja mein.“

Man sieht Рes geht fröhlich voran. Und erfolgreich obendrein. (ki)

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